- 13.07.2009, 10:51:24
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Spindelegger: "Nabucco-Projekt Teil unserer Versicherungspolizze gegen kommende Gaskrisen"
Intergovernmental Agreement Meilenstein für die Nabucco
Wien (OTS) - Außenminister Spindelegger würdigt die heutige
Unterzeichnung des Regierungsübereinkommens zur Nabucco-Pipeline
zwischen Österreich, Bulgarien, Rumänien, der Türkei und Ungarn: "Das
Nabucco-Projekt ist Teil unserer Versicherungspolizze gegen kommende
Gaskrisen. Die heutige Unterzeichnung ist ein wichtiger Meilenstein
für die Umsetzung des Projektes und für die weitere Vertiefung der
wirtschaftlichen und politischen Kooperation Österreichs mit unseren
Partnern in Südosteuropa". Das zwischenstaatliche Abkommen, welches
wesentliche Parameter für die Errichtung und den Betrieb der Nabucco
Pipeline festlegt, wurde seit mehreren Monaten in komplexen und
intensiven Verhandlungen ausgearbeitet und wird am 13.7. in Ankara
unterzeichnet.
"Diese Einigung ist ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass wir mit
unseren Partnern in- und außerhalb der EU bei der Umsetzung dieses
sehr anspruchsvollen regionenüberschreitenden Großprojekts an einem
Strang ziehen und Lösungen finden. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit
ist für uns ein starkes und ermutigendes Signal insbesondere auch für
die weitere Zusammenarbeit mit der Türkei", unterstrich Spindelegger,
der allerdings zugleich darauf verwies, dass die konkrete Umsetzung
dieses Projekts noch Jahre brauchen wird.
Das Abkommen trägt außerdem wesentlich zu einer Verstärkung der
wirtschaftlichen und politischen Beziehungen der beteiligten
Partnerländer mit den Regionen des Kaukasus und Zentralasiens bei.
"Mit der Eröffnung einer österreichischen Botschaft in Baku und der
österreichischen Donauraum-Schwarmeerinitiative, haben wir
rechtzeitig die Weichen gestellt, um verstärkt in diesem Raum präsent
zu sein", so der Außenminister.
Spindelegger betonte zudem die wichtige und konstruktive Rolle,
die der Europäischen Union für das Zustandekommen des Nabucco
Projektes zukommt. So hat die Europäische Kommission im Rahmen der
Verhandlungen, die fast ausschließlich in Wien stattfanden, durch
ihre Expertise und Mithilfe den Vertragsabschluss maßgeblich
gefördert. Zudem wird die EU das Projekt bereits 2010 mit 200
Millionen Euro unterstützen. Auch die Nutzung der
Finanzierungsinstrumente der EIB und EBRD wurde in Aussicht gestellt.
"Ich begrüßte daher, dass die Kommission heute in Ankara auch eine
ausdrückliche Unterstützungserklärung für das Projekt unterzeichnet
hat".
Rückfragehinweis:
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