- 12.07.2009, 10:57:58
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FP-NAbg. Carmen Gartelgruber: Railjet muss auf Schiene bleiben!
Petition für Railjet-Halt am Hbf Wörgl, keine Personalreduktion beim Zug-Service
Wien (OTS) - "Der Railjet als neue Städteschnellverbindung der ÖBB
auf der Westbahnstrecke bleibt derzeit nur in Salzburg, Linz, St.
Pölten und Wien stehen. Ab heuer ist auch eine Railjet-Verbindung
zwischen Vorarlberg und Wien geplant, die nach den derzeitigen Plänen
zwischen Innsbruck und Salzburg durchfährt. Wie häufig der Railjet
auf dieser Strecke künftig verkehren wird, ist derzeit nicht bekannt.
Ein Halt in Wörgl ist angeblich nicht vorgesehen und dies, obwohl der
Wörgler Hauptbahnhof nicht ein gewöhnlicher Bahnhof einer
12.500-Einwohner-Stadt ist, sondern neben Innsbruck Westösterreichs
wichtigster Bahnknotenpunkt am Schnittpunkt der Giselabahn mit der
Westbahnstrecke ist", erklärt FP-NAbg. Carmen Gartelgruber.
Wörgl sei eine der dynamischsten und am stärksten wachsenden
Gemeinden Westösterreichs sowie Schulstadt mit mehr als 10 Schulen,
erklärt die FP-Mandatarin: "Der Wörgler Bahnhof wurde nicht umsonst
zum Hauptbahnhof upgegradet. Seine Bedeutung für die beiden
einwohner- und wirtschaftsstarken Bezirke Kitzbühel und Kufstein -
immerhin zwei Hochburgen des österreichischen Tourismus - ist enorm."
Sie fordere daher, dass die Bundesregierung und insbesondere die
Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie gemeinsam
mit den ÖBB dafür Sorge trägt, dass sämtliche Railjets am
Hauptbahnhof Wörgl halten: "Zahlreiche Bürger haben sich dieser
Forderung in einer von mir initiierten Petition angeschlossen, die am
letzten Plenartag des Nationalrats vor der Sommerpause noch
eingebracht wurde. Ich hoffe nun auf eine positive Behandlung unseres
Anliegens."
Gartelgruber warnt zudem vor einem Scheitern des Railjet-Projekts:
"Die Ankündigung, dass die neuen Züge ab August mit nur einem
einzigen Zugbegleiter, Nachtzüge ganz ohne ÖBB-Personal fahren
sollen, ist besorgniserregend. Insbesondere die Aussage von
ÖBB-Sprecher Thomas Berger, man habe bewusst bei der Einführung des
RailJet zu viel Personal vorgesehen, um ein gutes Service garantieren
zu können, was nun wieder zurückgefahren werde, irritiert: Das klingt
arg nach einer bewussten Täuschung der Kunden. Ich befürchte, dass
das gute Service-Angebot durch die Personalreduktion massiv leiden
wird und sowohl Kunden als auch ÖBB-Mitarbeiter frustriert werden."
Rückfragehinweis:
FPÖ
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