APA-OTS Politikportalanalyse: Bundespräsidentenwahl: Fischer entscheidet sich im Herbst

Innsbruck /Wien (OTS) - Das Innsbrucker MediaWatch Institut
erstellt im Auftrag von APA-OTS wöchentlich das Top-30 Ranking der meist genannten Politikerinnen und Politiker in den österreichischen Tageszeitungen. Im aktuellen Untersuchungszeitraum (03. Juli bis 09. Juli 2009) steht Bundespräsident Heinz Fischer an erster Stelle. Bundeskanzler Werner Faymann belegt Rang zwei, Vizekanzler Josef Pröll folgt auf Rang drei.

Bundespräsident Heinz Fischer (Rang eins, 655 Nennungen) erklärt in der ORF-Pressestunde, erst im Herbst seine Entscheidung bezüglich einer Wiederkandidatur als Bundespräsident bekannt zu geben. Weiters schlägt Fischer vor, über die Abwahlmöglichkeiten von hohen Amtsträgern, wie Bundes-, Nationalrats- und Rechnungshofpräsidenten, nachzudenken. In der vergangenen Woche war Fischer zudem auf dreitägigem Arbeitsbesuch in der Ukraine. Begleitet wurde er u.a. von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (Rang 14, 115 Nennungen).

Bundeskanzler Werner Faymann (Rang zwei, 484 Nennungen) und Vizekanzler Josef Pröll (Rang drei, 483 Nennungen) betonten in dieser Woche, dass es keinen Streit in der Koalition gibt. Konfliktpotenzial liefert die Diskussion um die Regelung des Kindergelds sowie die Gesundheitsreform. Faymann empfing vergangene Woche Gesundheitsminister Alois Stöger (Rang 18, 93 Nennungen) sowie Vertreter von Ärztekammer und Sozialversicherungs-Hauptverband um die weiteren Schritte der Gesundheitsreform zu besprechen. In der Debatte um das Bankgeheimnis betonte Josef Pröll die Gefahr einer Schwächung des Standortes Österreich, wenn dieses nicht gelockert wird.

Steiermarks Landeshauptmann Franz Voves (Rang vier, 347 Nennungen) kündigte die Auflösung der SPÖ-Privatstiftung "Zukunft Steiermark" an. Die Privatstiftung hatte in der Steiermark zu heftigen politischen Auseinandersetzungen geführt.

Auf Rang fünf positioniert sich mit 262 Nennungen der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll. Er war vor allem im Zusammenhang mit dem Baustopp des Terminal-Gebäudes Skylink am Flughafen Wien in den Medien vertreten. Zudem wird er weiterhin als möglicher Kandidat für die Bundespräsidentenwahl gehandelt.

Neueinstiege in das aktuelle Top-30 Politikerranking: Christine Marek, ÖVP (Rang acht, 187 Nennungen); Helmut Hirt, SPÖ (Rang 16, 104 Nennungen); Wilhelm Molterer, ÖVP (Rang 20, 83 Nennungen); Rudolf Anschober, Grüne und Helene Jarmer, Grüne (jeweils Rang 21, je 82 Nennungen); Christoph Leitl, WKÖ (Rang 25, 77 Nennungen); Benita Ferrero-Waldner, EU-Kommission (Rang 26, 72 Nennungen und Wolfgang Schüssel, ÖVP (Rang 29, 67 Nennungen).

Diese Woche finden sich im Top-30 Ranking je zehn Politikerinnen und Politiker der SPÖ und der ÖVP. Die Grünen sind mit vier Akteuren präsent, gefolgt von BZÖ und FPÖ mit je einem Vertreter. Außerdem unter den Top-30: Bundespräsident Heinz Fischer, WKÖ-Präsident Christoph Leitl, EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner und ÖGB-Chef Erich Foglar.

MediaWatch analysiert im Auftrag von APA-OTS die Präsenz österreichischer Politiker in der Berichterstattung der heimischen Tageszeitungen. Das wöchentlich aktualisierte Ranking ist über das OTS-Politikerportal www.politikportal.at kostenlos abrufbar.

MediaWatch-Report Politik

Der MediaWatch-Report Politik erscheint jeden Dienstag. Trendentwicklungen, Themenkarrieren und Positionen von Österreichs Spitzenpolitikerinnen und -politikern werden grafisch übersichtlich aufbereitet und auf einen Blick erfassbar. Das MediaWatch-Institut analysiert in dem umfassenden Report wöchentlich die mediale politische Kommunikation Österreichs in 16 österreichischen Tageszeitungen, 25 TV-Nachrichtensendungen und sieben Radio-Nachrichtensendungen.

Der kostenpflichtige MediaWatch-Report Politik mit zahlreichen Grafiken und Detailinformationen kann über die Rechercheplattform APA-Online-Manager, die DeFacto-WissensWelt unter www.defacto.at/wissenswelt/ oder direkt bei MediaWatch unter mediawatch@apa.at bezogen werden.

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