Ausgewogenes Gesamtpaket für Umwelt und Infrastruktur

E-Wirtschaft begrüßt Entschlackung der Umweltverträglichkeitsprüfung

Wien (OTS) - Als ausgewogenes Gesamtpaket, das keine Nachteile für den Umweltschutz bringt, aber dennoch den Ausbau der Infrastruktur erleichtert, begrüßte die österreichische E-Wirtschaft den Beschluss der Novelle des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzes durch das Parlament. "Die damit erfolgte Entschlackung der bisher viel zu komplizierten Umweltverträglichkeitsprüfung sollte eine deutliche Verkürzung der überlangen Verfahrensdauern bringen", erklärte die Generalsekretärin des Verbands der Elektrizitätsunternehmen Österreichs (VEÖ), Barbara Schmidt.

Ein Kernpunkt der Neuregelung ist, dass die Behörden nunmehr wesentlich mehr Aspekte als früher im Verfahren berücksichtigen und würdigen können. Die neue Umweltverträglichkeitsprüfung werde daher mehr Rechtssicherheit für nachhaltige Energieprojekte bringen, ohne den Umweltschutz oder die Bürgerrechte zu schmälern. Schmidt: "Damit erweitert sich der Sichtkreis der Umweltverträglichkeitsprüfung deutlich und der scheinbare Widerspruch zwischen den Umweltinteressen Naturschutz und Klimaschutz wird aufgelöst."

Aufgewertet wird dieser tragfähige Kompromiss durch die neuen Bestimmungen, die das Verfahren vereinfachen und beschleunigen. Schmidt: "In vielen Bereichen, wo es keine Beschneidung von Bürgerinteressen gibt oder keine Umweltauswirkungen zu erwarten sind, wie beispielsweise beim Austausch von Anlagenteilen an Kraftwerken und Effizienzsteigerungen, erspart man sich damit lange Verfahren und hohe Kosten." In Summe sollte das Gesamtpaket daher eine Verringerung der Verfahrensdauern bringen, so Schmidt.

Bessere Chancen für spruchreife Projekte der E-Wirtschaft in Milliardenhöhe

Insgesamt 40 Wasserkraftwerksprojekte, die nach ihrer Fertigstellung 2,9 Mrd. Kilowattstunden Strom pro Jahr liefern werden, hat die österreichische E-Wirtschaft derzeit in Planung oder Vorbereitung. Die Investitionssumme beläuft sich auf rund 2,3 Mrd. Euro. Weitere 500 Mio. Euro werden in Projekte in den Bereichen Wind/Sonne/Biomasse mit einer Erzeugung von jährlich rund 600 Mio. kWh investiert. Die spruchreifen Projekte der E-Wirtschaft im Bereich Wasserkraft/neue Erneuerbare und Netze summieren sich zu Investitionen von mindestens sechs Mrd. Euro. In Summe schaffen oder erhalten die bereits bekannten Investitionen der E-Wirtschaft damit bis 2020 mehr als 95.000 Jahresarbeitsplätze.

Rückfragen & Kontakt:

Ernst Brandstetter
Pressesprecher des Verbands der Elektrizitätsunternehmen Österreichs
(VEÖ)
Tel.: +43 1 50198 260
Mobil: +43 (0) 676 845 019 260
E-Mail: presse@veoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVE0001