Triste Wirtschaftslage aus Sicht der Arbeitnehmer

Wien (OTS) - Eine aktuelle Befragung der YouGovPsychonomics AG
unter 400 ArbeitnehmerInnen in Österreich zeichnet ein tristes Bild der wirtschaftlichen Zuversicht. Ein Viertel (26 Prozent) rechnet mit Kündigungen im eigenen Unternehmen. Ein Fünftel (20 Prozent) der österreichischen Arbeitnehmer sieht der Zukunft Österreichs pessimistisch entgegen. Der Pessimismus ist in beiden Fällen steigend. Diese triste Perspektive zeigt sich auch in der Einschätzung der Arbeitsplatzsicherheit in Österreich: kein einziger der Befragten befindet die allgemeine Arbeitsplatzsicherheit in Österreich als "sehr sicher"; gut jeder Dritte (36 Prozent) hingegen als "eher unsicher" bis "sehr unsicher".

Vertrauen in die Geschäftsführung gegeben

"Obwohl derzeit jeder vierte Österreicher Kündigungen im eigenen Betrieb nicht ausschließt und auch die wirtschaftliche Gesamtsituation zunehmend kritisch einschätzt, liegt das Vertrauen in die gute Arbeit der jeweiligen Geschäftsführung erstaunlich hoch", so Mag. Manuela Kloibhofer, Studienleiterin der YouGovPsychonomics AG. 62 Prozent vertrauen derzeit noch auf die gute Arbeit der jeweiligen Unternehmensleitung und dass diese - unter den gegebenen Rahmenbedingungen - bestmöglich agiert. Schuldzuweisungen in Richtung der eigenen Führungsetage finden kaum statt. Der Grund wird in der Weltwirtschaftskrise gesehen.

Schlechte Einkommenssituation

Die triste wirtschaftliche Gesamteinschätzung wird durch Angaben zur eigenen Einkommenssituation verschärft, denn auch die Einkommenssituation stellt sich alles andere als rosig dar: So kommt jeder zweite Österreicher mit seinem Einkommen gerade noch aus. Für 14 Prozent reicht das Einkommen hingegen nicht aus, um die laufenden Kosten zu decken. Lediglich 38 Prozent geben an, mit ihrem Einkommen gut auszukommen.

"Einen Finanzpolster für Krisenzeiten zurechtzulegen ist nur wenigen Österreichern und Österreicherinnen möglich. Es scheint, als ob die gestiegenen Lebenskosten und die Reallöhne aus Arbeitnehmersicht zusehend auseinanderklaffen.", so Mag. Manuela Kloibhofer.

Über YouGovPsychonomics:

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