LR Dobernig, LR Martinz: Landesholding entwickelt Strategie für die Zukunft

Bilanzen der Landesgesellschaften abgesegnet - Veranlagungen weiterhin nach dem Prinzip Sicherheit vor Ertrag

Klagenfurt (OTS) - In einer gemeinsamen Pressekonferenz
informierten heute, Montag, der Aufsichtsratsvorsitzende der Kärntner Landesholding, LR Josef Martinz, sowie der Aufsichtskommissär des Landes, LR Harald Dobernig, von den Ergebnissen der Aufsichtsratssitzung der Landesholding. Laut Martinz wurden die Bilanzen der einzelnen Landesgesellschaften aus dem Jahr 2008 abgesegnet, dazu wurden auch alle Geschäftsführer der Landesgesellschaften zur Sitzung geladen. Darüber hinaus wurde die Veranlagung des 502 Millionen Euro schweren Kärntner Zukunftsfonds sowie weiterer 124 Millionen Euro, die für den Bau des Koralmtunnels reserviert sind, vollzogen. "Wir haben die Bedingungen für die Veranlagung weiter geschärft. Es gilt weiterhin das Prinzip, dass Sicherheit vor Ertrag geht", so Martinz. Die Gelder würden auf vier Asset-Manager aufgeteilt.

Landesrat Harald Dobernig betonte, dass in der Aufsichtsratssitzung der Startschuss für die Entwicklung einer gemeinsamen Strategie der Landesholding gegeben wurde. "Über den Sommer werden wir eine gemeinsame Strategie für die laufende Legislaturperiode entwickeln. Dabei geht es um die Bereiche Tourismus, Wirtschaftsförderung und Betriebsansiedelungen und wie wir uns hier im Sinne des Landes und der Entwicklung der Wirtschaft positionieren", so Dobernig.

Den Zukunftsfonds bezeichnete der Finanzreferent als "echte Erfolgsgeschichte". Insgesamt seien 34 Projekte mit einem Projektvolumen in Höhe von 329,5 Millionen Euro zugesagt worden. In der Sitzung sei auch das Sportpaket beschlossen worden, das allein ein Investitionsvolumen von 28,1 Millionen Euro auslösen werde. "Damit setzen wir gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise ein wichtiges Zeichen. Von diesen Investitionen profitiert die Kärntner Wirtschaft, Arbeitsplätze werden gesichert", so der Landesrat.

Ebenfalls beschlossen wurde der Umbau des Amalienhofes zu einem "Haus der Wirtschaft". Baubeginn wird im kommenden Jahr sein, ab 2012 werden hier alle Landesgesellschaften und die Landesholding unter einem gemeinsamen Dach untergebracht sein. "Damit führen wir auch im Bereich der Landesgesellschaften das One-Stop-Shop Prinzip ein. Für Betriebe wird es so in Zukunft leichter, Projekte abzuwickeln", so Dobernig.

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