• 04.07.2009, 12:00:13
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LR Ragger: Neue Kärntner Heimverordnung bringt viele Fortschritte

Prettner bei der Blockierergruppe der SPÖ, Bürgermeister haben zugestimmt

Klagenfurt (OTS) - "Entweder hat Frau Kollegin LAbg. Beate
Prettner die neue Kärntner Heimverordnung nicht richtig gelesen oder
sie stellt aufgrund parteipolitischer Interpretation unrichtige
Behauptungen auf. Faktum ist, dass Kärntner Heime in Zukunft mehr
diplomierte Kräfte vorhalten müssen, wenn sie eine große Anzahl von
schwer Pflegebedürftigen betreuen. An den Personalanforderungen wird
nur die Möglichkeit eingeräumt, dass statt diplomierten Kräften
vermehrt Sozialfachbetreuer (früher Altenfachbetreuer) die Menschen
versorgen", stellt Kärntens Soziallandesrat Christian Ragger richtig.

Prettners Kolleginnen, die früher das Kärntner Sozialreferat geleitet
haben, hätten nämlich das österreichweit einzigartige Kunststück
zuwege gebracht, die Berufsgruppe der Sozialfachbetreuer in der
bisherigen Kärntner Heimverordnung tot zu schweigen und sie mit
Pflegehelfern gleich zu stellen.

"Wie daneben die Argumentation Prettners ist, zeigt sich auch daran,
dass sie eine angebliche Benachteiligung Gemeinden beklagt, aber ihre
Parteikollegen im Städte- und Gemeindebund der neuen Heimverordnung
zustimmen", informiert Ragger.
Denn die Kärntner Bürgermeister hätten erkannt, dass diese neue
Verordnung wesentliche strukturelle Verbesserungen bringt. "Mit der
neuen Normgröße von 75 Betten, mit welcher Kärnten noch immer einsame
Spitze in Österreich ist, wird auch für öffentliche Betreiber eine
ökonomisch effiziente Dimension erreicht. Damit werden wir endlich
mehr Kurzzeitbetten zur Unterstützung der Pflege zuhause bekommen,
bei denen wir jetzt einen eklatanten Mangel haben. Wir schaffen die
legistische Möglichkeit, Tagesstätten zu fördern, neue
Betreuungsprojekte für Demenzkranke zu etablieren und jedes
Pflegeheim muss verpflichtend zumindest eine ausgebildete Kraft für
Hospizbegleitung beschäftigen", zeigt Ragger mehrere Verbesserungen
durch die neue Verordnung auf.

Es sei bedauerlich, dass die Sozialsprecherin Prettner offenbar jener
Gruppe in der SPÖ Kärnten angehöre, die nur blockieren versuche und
daher diese Fortschritte nicht zur Kenntnis nehmen wolle", sagte
Ragger. Überall dort, wo Vorinvestitionen getätigt wurden, werde es
auch Sozialinvestitionen geben", stellte Ragger abschließend klar.

Rückfragehinweis:
Büro LR Mag. Christian Ragger
Pressesprecherin: Mag. Kristina Terplak
050536 / 22704 oder 0664 / 80536 22704

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