- 03.07.2009, 12:34:26
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SPÖ Kaiser und Blatnik: Einkommensabhängiges Kinderbetreuungsgeld muss umgesetzt werden
ÖVP muss Blockadepolitik aufgeben - AlleinerzieherInnen nicht schlechter stellen
Klagenfurt (OTS) - Das von der SPÖ lange geforderte
einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld dürfe nun nicht an der
Blockadepolitik der ÖVP scheitern, so LR Peter Kaiser, Referent für
Gleichbehandlungsfragen und SPÖ Frauenvorsitzende, BR Ana Blatnik.
"Der Plan der ÖVP, bei AlleinerzieherInnen keine Ausnahme zu machen,
bedeutet eine enorme Schlechterstellung der Betroffenen, denn diese
könnten dann nur 12 Monate Kinderbetreuungsgeld beziehen, da das
Modell nur dann voll ausgeschöpft werden kann, wenn beide Eltern in
Karenz gehen", so Kaiser und Blatnik. Eben jene, die sich ohnehin in
einer schwierigen Situation befinden und ihre Kinder ohne Partner
aufziehen müssen, dürfen keine Schlechterstellung in diesem Modell
erfahren, sprechen sich Kaiser und Blatnik für eine für
AlleinerzieherInnen freundliche Lösung aus. "Das
Mutter-Vater-Kind-Bild ist nicht mehr zeitgemäß. Allein in Kärnten
ist jede dritte Mutter Alleinerzieherin. Es darf nicht sein, dass
AlleinerzieherInnen hier nochmals benachteiligt werden, durch die
Vereinbarkeit zwischen Beruf und Kind sind sie bereits doppelt
gefordert", schließen sich Kaiser und Blatnik den Forderungen der
Frauenministerin Heinisch-Hosek an.
(Schluss)
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