- 03.07.2009, 12:02:10
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Telekom Austria Group investiert 1,5 Milliarden Euro in den nächsten 4 Jahren in Österreich
Wien (OTS) - Modernisierung der österreichischen
Telekommunikations-Infrastruktur: Größtes Technologieprojekt des 21.
Jahrhunderts in Österreich startet und läutet neue Ära im Festnetz
ein.
- "Fiber Cities" und Gigabit-Anschlüsse schaffen im Rahmen von
Glasfaserpilotprojekten für über 150.000 private Haushalte das mit
Abstand schnellste Breitbandnetz Österreichs
- High-Speed-Breitband für mehr als 750.000 private Haushalte und
Gewerbebetriebe im ländlichen Raum
- Weiterentwicklung des bestehenden Telefonsystems in eine moderne
All IP Serviceplattform
- Telekom Austria investiert 1 Mrd. Euro in den nächsten 4 Jahren
im Festnetz
- mobilkom austria investiert 500 Mio. Euro, um dem wachsenden
Bedarf nach mobilem Internetzugang zu begegnen
- Hightech-Infrastruktur als Basis für die Wissensgesellschaft von
morgen
- Zukunftssicherung des Wirtschaftsstandortes Österreich
Die österreichische kupferbasierte
Festnetz-Telekommunikationsinfrastruktur existiert seit mehr als 125
Jahren. Jetzt erfolgt der Startschuss zu einer völligen Neugestaltung
dieser für das 21. Jahrhundert und für den Wirtschaftsstandort
Österreich wichtigsten technischen Infrastruktur. Telekom Austria
beginnt mit dem Bau des Next Generation Networks. Dabei werden in
einer ersten Phase des Ausbaus im Rahmen von Pilotprojekten die
ersten "Fiber Cities" und ultraschnelle Glasfaser-Breitbandanschlüsse
mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1 Gbit/s (=1.000 Mbit/s) für
150.000 Privat- und Gewerbehaushalte realisiert.
Hannes Ametsreiter, Vorstandvorsitzender Telekom Austria Group:
"Mit dem Bau des Next Generation Networks schaffen wir die technische
Infrastruktur des 21. Jahr-hunderts. Wir modernisieren damit den
Wirtschaftsstandort Österreich und sichern die weitere Entwicklung
der Wissensgesellschaft. Mit unserer Investitionstätigkeit liefern
wir gerade jetzt, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, einen
wichtigen Wachstumsimpuls und leisten damit einen Beitrag zur
Bewältigung der Wirtschaftskrise."
"Fiber Cities" und Gigabit-Anschlüsse schaffen im Rahmen von
Glasfaserpilotprojekten für über 150.000 private Haushalte und
Gewerbebetriebe das mit Abstand schnellste Breitbandnetz Österreichs
In den Glasfaser-Testmärkten Klagenfurt, Wien 15. und Wien 19. Bezirk
laufen derzeit die Vorarbeiten für Glasfaseranschlüsse bis ins
Wohnzimmer (Fiber to the Home, FTTH). Ab 2010 werden in diesen
Testmärkten superschnelle Breitbandanschlüsse mit 100 Mbit/s
verfügbar sein. Selbst HD-Filme können sekundenschnell up- und
downgeloaded werden. In weiterer Folge ist ein Ausbau auf 1 Gbit/s
möglich.
Darüber hinaus wird Villach schon Ende September dieses Jahres die
erste "Fiber City" Österreichs sein. In Villach wird die sogenannte
Fiber to the Curb-Technologie (FTTC) eingesetzt. Es werden im
gesamten Stadtgebiet von Villach 128 abgesetzte Netzelemente in
Betrieb genommen. Dadurch können alle Villacher Haushalte mit bis zu
30 Mbit/s versorgt werden. Damit können mehrere High Definition TV
Signale übertragen und schnellste Downloadzeiten aus dem Internet
gewährleistet werden. Selbst völlig neue Services wie 3D-Fernsehen
sind somit in Villach technisch möglich.
High-Speed-Breitband für mehr als 750.000 private Haushalte und
Gewerbebetriebe im ländlichen Raum
Zusätzlich zu den Fiber-Cities werden im ländlichen Raum mehr als
750.000 private Haushalte und Gewerbebetriebe mit
High-Speed-Breitband mit bis zu 30 Mbit/s versorgt. Telekom Austria
trägt damit auch der besonderen Situation des ländlichen Raumes
Rechnung. Ländliche Gebiete müssen durch neue technische
Möglichkeiten gestärkt werden und die "Digitale Kluft" zwischen
städtischen und ländlichen Lebensräumen muss verringert werden.
Dadurch können innovative Services (wie zB. eHealth, e-education)
angeboten werden. Hannes Ametsreiter: "Die Telekom Austria Group
trägt zum gesellschaftspolitischen Ziel der Chancengleichheit bei.
Daher startet die Realisierung im ländlichen Raum noch in diesem
Jahr."
Weiterentwicklung des Telefonsystems in eine moderne All IP
Serviceplattform
Neben dem Bau der neuen ultraschnellen Breitbandanschlüsse wird im
Rahmen des Next Generation Networks das bestehende Telefonsystem in
eine moderne All IP Serviceplattform weiterentwickelt werden. Alle
2,3 Mio. Kunden werden schrittweise an diese neue Serviceplattform
angeschlossen, damit schafft Telekom Austria die Basis für völlig
neue Kommunikationsdienste und konvergente Services wie Unified
Communication oder Voice over IP. Telekom Austria ist auch mit dieser
Weiterentwicklung zeitlich unter den ersten Betreibern in Europa.
Telekom Austria startet damit, die Vermittlungsstellen auf All IP mit
Ende des Jahres in Niederösterreich und Salzburg aufzurüsten. Ab
sofort werden die geplanten Maßnahmen auch den Alternativen
Netzbetreibern vorgestellt, um eine gemeinsam getragene Vorgangsweise
sicherzustellen. Insgesamt rechnet Telekom Austria mit einer
Umstellungsdauer von mehreren Jahren.
Telekom Austria investiert 1 Mrd. Euro in den nächsten 4 Jahren
ins Festnetz
Telekom Austria wird trotz der wirtschaftlich schwierigen
Rahmenbedingungen bis 2013 rund 1 Milliarde Euro in die
Modernisierung ihrer Festnetzinfrastruktur investieren. Der Next
Generation Network Ausbau von Telekom Austria stärkt die
Wettbewerbsfähigkeit Österreichs und zieht bedeutende
volkswirtschaftliche Beschäftigungsimpulse nach sich. Das
Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) hat in einer Studie
hochgerechnet, dass Investitionen in Telekommunikationsinfrastruktur
in Höhe von 100 Millionen Euro rund 1.300 Arbeitsplätze, insbesondere
im Baugewerbe und bei Zulieferfirmen schaffen bzw. sichern. Dem Start
dieses in der Geschichte von Telekom Austria größten Bauvorhabens
sind umfangreiche Vorbereitungsarbeiten vorausgegangen. Unter
Berücksichtigung der derzeit bestehenden Infrastruktur wurde das
optimale Umbauszenario ausgewählt.
mobilkom austria: In den kommenden vier Jahren EUR 500 Mio.
Investment in das Netz
Auch in der Mobilkommunikation wird das Thema Breitband weiterhin
eine wichtige Rolle spielen. Bereits jetzt ist Österreich bei der
Durchdringung mit mobilem Breitband führend in Europa. In mehr als 30
% der österreichischen Haushalte gibt es Personen, die mobilen
Internetzugang nutzen (in Form von Kombi-Paketen oder nur mit mobilem
Breitband). mobilkom austria ist mit 440.900 Kunden klarer
Marktführer. Bei den Business-Kunden liegt der Marktanteil sogar bei
knapp 50 %.
Ausbau des A1-Datennetzes auf 28 Mbit/s
Immer mehr Privatkunden verwenden mobiles Breitband und auch immer
mehr Unternehmen erkennen die Möglichkeit zur Effizienzsteigerung in
der Mobilisierung ihrer Geschäftsprozesse und verlassen sich auf das
A1 Netz. Nicht zuletzt verlangen aktuelle Multimedia-Anwendungen
immer mehr Bandbreite. Um diesen Bedarf abzudecken, sind
Investitionen in die Mobilfunkinfrastruktur nötig. mobilkom austria
wird in den kommenden vier Jahren EUR 500 Mio. vor allem in den
Netzausbau sowie in die Qualität ihrer A1-Infrastruktur investieren.
Neben attraktiven Angeboten und der Benutzerfreundlichkeit von
Hard- und Software sind zwei Faktoren für diesen Erfolg
verantwortlich:
- Intelligente Kombination von Technologien: mobilkom austria
führt neueste Mobilfunktechnologien frühzeitig ein (oftmals als
erster weltweit oder in Europa) und bietet ihren Kunden damit höhere
Spitzenwerte bzw. versorgt die steigende Zahl der Anwender mit
höheren Durchschnittsgeschwindigkeiten. Aktuell ist mobilkom austria
nach Europas erstem kommerziellen Launch von HSPA+ im März 2009 noch
immer der einzige Netzbetreiber in Österreich, der seinen Kunden
diese Möglichkeit anbietet. Mit Jahresmitte ist das Ausbauziel für
2009 erreicht und Gebiete mit erhöhtem Kapazitätsbedarf quer durch
Österreich sind mit HSPA+ versorgt. Mit dem neuen Datenturbo HSPA+
werden Spitzendatenraten von 21 Mbit/s erreicht. Im Laufe des Jahres
sind noch 28 Mbit/s möglich. Ebenfalls mit Jahresmitte bietet
mobilkom austria auch neue HSPA+ fähige USB Modems an.
- Netzqualität: Seit 9 Jahren führt das IBK (Institut für
Breitbandkommunikation) der TU Wien unabhängige Netztests durch, die
die Netze aller Österreichischen Mobilfunkbetreiber vergleichen. Das
Netz von mobilkom austria ist hierbei nicht nur bei der
Sprachqualität führend, sondern auch bei der Datenübertragung. Die
Testergebnisse aus ca. 8000 Sprachanrufen und 20.000 Datentransfers
pro Monat und Netzbetreiber werden laufend analysiert und zur
Optimierung des Netzes herangezogen.
Was braucht ein modernes Österreich?
Für die BürgerInnen und die Wirtschaft bedeutet das
Investitionspaket, dass sie innerhalb der nächsten zwei Jahre sowohl
im städtischen Bereich als auch im ländlichen Raum eine wesentlich
schnellere Datenübertragung und größere Datenkapazitäten nützen
können.
Dies ist wichtig, da technisches und wirtschaftliches Know-how
immer mehr zur zentralen Grundlage des Berufslebens wird und der
systematischen Organisation und Nutzung von Wissen zur Steigerung der
Produktivität eine wachsende Bedeutung zukommt. Hannes Ametsreiter
fasst abschließend zusammen: "Eine moderne
Kommunikations-Infrastruktur ist die unerlässliche Basis der
Wissensgesellschaft. Nur durch schnell verfügbares, umfassendes
Wissen sichern wir den Wirtschaftsstandort Österreich."
Das geplante Investitionsvolumen in Infrastruktur von 1,5 Mrd. EUR
seitens der Telekom Austria Group sowie innovative
Kommunikationsservices bilden die Basis dafür, den Wissens- und
Wirtschaftsstandort Österreich im internationalen Wettbewerb
nachhaltig abzusichern.
Rückfragehinweis:
Telekom Austria Group,
Mag. Elisabeth Mattes, Konzernsprecherin
Tel: +43 664 331 2730
e-mail: [email protected]
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