- 03.07.2009, 11:47:14
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Architektenwettbewerb für Klinikum Neunkirchen startet demnächst
Sobotka: "Vorzeigeprojekt in konservativ medizinischer Versorgung"
St. Pölten (NLK) - Anlässlich des Beschlusses für den Neubau des
Landesklinikums Neunkirchen, der gestern, 2. Juni, vom NÖ Landtag
gefasst wurde, stellte Landeshauptmannstellvertreter Mag. Wolfgang
Sobotka heute, 3. Juni, bei einer Pressekonferenz in St. Pölten das
Projekt näher vor. In der Folge ging Sobotka generell auf den
aktuellen Ausbau der Landeskliniken und damit auf die "größte
Modernisierungsoffensive in der Geschichte der niederösterreichischen
Krankenanstalten" ein.
"Es ist erfreulich, dass der Neubau des Klinikums Neunkirchen vom
NÖ Landtag beschlossen wurde. Demgemäß werden zum gegenwärtigen
Zeitpunkt die Ausschreibungsunterlagen für den Architektenwettbewerb
vorbereitet und im Frühjahr 2011 soll es zum Baubeginn kommen. Das
neue Klinikum Neunkirchen, in das 166,8 Millionen Euro investiert
werden, wird ein Vorzeigeprojekt in der konservativen medizinischen
Versorgung", erläuterte Sobotka.
Die Zeit, die für die Errichtung des neuen Klinikums am alten
Standort benötigt wird, wird derzeit mit drei Jahren angenommen,
sodass mit einer Fertigstellung 2014 zu rechnen ist. Das Klinikum,
das über rund 400 Betten verfügen soll, wird neben der
Grundversorgung auch eine Abteilung für Orthopädie sowie eine eigene
psychiatrische Versorgung bieten.
Allerdings ist Neunkirchen, wie Sobotka ebenso ausführte, nur eine
der 20 von insgesamt 27 NÖ Landeskliniken, an denen aktuell gebaut
wird bzw. wo entsprechende Projekte laufen. In den kommenden zwei
Jahren sollen im Rahmen der Spitalsoffensive zwei Milliarden Euro
investiert werden; allein für das heurige Jahr sind Investitionen in
der Höhe von fast 80 Millionen Euro vorgesehen.
Die umfangreichsten der diesjährigen Projekte betreffen die
Landeskliniken St. Pölten, Zwettl, Amstetten-Mauer, Baden-Mödling,
Hochegg oder auch Mistelbach. In St. Pölten soll für insgesamt 15
Millionen Euro ein Eltern-Kind-Zentrum errichtet werden, auch ein
Diagnose-, ein Gesundheits- und ein Organisationszentrum mit Ver- und
Entsorgung der Verwaltung stehen am Programm. In Zwettl geht es um
den Zubau eines Funktionstraktes für öffentliche und ambulante
Bereiche sowie um die Errichtung eines Parkdecks; hier werden 12
Millionen Euro investiert. In Amstetten-Mauer wird seit kurzem an der
Errichtung eines Pavillons für Drogenkranke gebaut, in diesen sowie
in die Zielplanung und Weiterentwicklung des Klinikums sollen heuer
8,3 Millionen Euro fließen. Drei Millionen Euro werden für die
Planung und die Mittel für bauvorbereitende Maßnahmen an den
Standorten Baden und Mödling aufgewendet; vier Millionen Euro fließen
in die Errichtung einer Wachkoma-Station und in die Erweiterung des
Schlaflabors in Hochegg. In das Landesklinikum Mistelbach soll -
zwecks Modernisierung des Hauses - eine Million Euro fließen.
Nähere Informationen: Büro LHStv. Sobotka, Hermann Muhr, Telefon
0742/9005-12221, e-mail [email protected].
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12156
http://www.noe.gv.at/nlk
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