• 03.07.2009, 10:23:58
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Bures: Investieren in wirtschaftsnahe Forschung, um heute Beschäftigung zu schaffen und morgen zu den Marktführern in Europa zu gehören.

Projekt "Innovatives Metall" soll KMU zu mehr Innovations- und Forschungsleistung führen

Wien (BMVIT) - Infrastrukturministerin Doris Bures präsentierte
gemeinsam mit ÖGB-Präsident Erich Foglar und Christoph Hinteregger,
Spitzenvertreter des Fachverbandes Maschinen & Metallwaren Industrie
(FMMI), die Innovationsstrategie "Innovatives Metall" zur Stärkung
der heimischen Maschinen- und Metallwarenindustrie. "Das BMVIT
investiert heuer mehr als 400 Mio. Euro in angewandte und
wirtschaftsnahe Forschung, um heute Beschäftigung zu schaffen und
morgen zu den Marktführern in Europa zu gehören", erläutert Bures.
Gemeinsam mit dem Fachverband und der Gewerkschaft
Metall-Textil-Nahrung (GMTN) setzt das BMVIT einen klaren
thematischen Schwerpunkt und geht mit der branchenspezifischen
Technologietransferinitiave "Innovatives Metall" neue Wege, um
Innovationen zu ermöglichen, Arbeitsplätze nachhaltig zu sichern und
den Produktions- und Industriestandort Österreich zu stärken. ***

Die österreichische Maschinen- und Metallwarenindustrie
erwirtschaftete im Jahr 2008 mit rund 120.000 Beschäftigten einen
Produktionswert von knapp 37 Milliarden Euro, das sind 5,9 Prozent
des österreichischen BIP. Über 60 Prozent der Produkte werden
weltweit exportiert (1/4 des österreichischen Außenhandels). "Die
Maschinen- und Metallwarenindustrie ist nicht nur der
beschäftigungsintensivste Industriezweig unseres Landes, mit rund 726
Millionen Euro an jährlichen F&E-Aufwendungen (24% der
F&E-Aufwendungen der Gesamtindustrie) zählt sie zu den
forschungsintensivsten Sektoren in Österreich und ist in vielen
Bereichen ein wichtiger Innovationsführer", erklärt Hinteregger.
Aufgrund ihrer technologischen Lösungskompetenz und hohen
Innovationskraft ist sie eine Schlüsselbranche für viele andere
Bereiche. Ohne Maschinenbau funktioniert die Industrie nicht! "Das
Ziel muss daher sein, die Rahmenbedingungen für diesen Sektor sowohl
was die Produktion als auch Forschung, Entwicklung und Innovation
betrifft bestmöglich zu gestalten", bekräftigt Hinteregger.

"Investitionen in Forschung und Entwicklung sind wichtiger denn
je, um Arbeitsplätze abzusichern, den Wettbewerbsvorteil der
heimischen Industrie zu erhalten und um notwendige strukturelle
Veränderungen der Wirtschaft zu unterstützen", erläutert Bures. Das
Projekt "Innovatives Metall" soll speziell KMUs durch Unterstützung
und Beratung zu mehr Innovations- und Forschungsleistung führen. Die
Initiative deckt dabei die gesamte Bandbreite der
Innovationsinstrumente von vertraulichen Erstgesprächen über
Machbarkeitsstudien bis hin zu produktübergreifenden
Technologieszenarien ab. "’Innovatives Metall’ ist das richtige
Instrument, um die Zukunft der Maschinen- und Metallwarenindustrie
und damit auch die des gesamten produzierenden Sektors langfristig zu
sichern", so Hinteregger. Auch seitens der EU wurde die Bedeutung der
Maschinen- und Metallwarenindustrie erkannt. Mit der Initiative
MANUFUTURE werden heuer im Juli erstmals 100 Millionen Euro für die
Förderung innovativer Produktionstechnologien zur Verfügung gestellt.

Gewerkschaftspräsident Erich Foglar betonte, dass "gerade in
wirtschaftlich schwierigen Zeiten der Blick in die Zukunft noch
wichtiger ist als sonst". Die gemeinsamen Anstrengungen der
Sozialpartner - Gewerkschaft und Arbeitgeber - in der Maschinen- und
Metallwarenindustrie und dem Bundesministerium für Verkehr,
Innovation und Technologie würden einen wichtigen Beitrag dazu
leisten, dass Forschung und Entwicklung in dieser Branche
vorangetrieben werden. "Dadurch werden Ausbildungsplätze und
Arbeitsplätze gesichert und geschaffen, und die Branche wird gerüstet
sein, auch in Zukunft ein wichtiger und erfolgreicher
Wirtschaftsbereich in Österreich zu bleiben", so Foglar. (Schluss)

Weitere Informationen:
http://www.fmmi.at/de/rahmenbedingungen/forschung-technologie-innovat
ion/

Rückfragehinweis:

Susanna Enk, Pressesprecherin Ministerin Doris Bures
   Telefon: +43 (0) 1 711 6265-8121
   Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
   
   Gewerkschaft Metall-Textil-Nahrung
   Claudia Felix-Marks
   Telefon: +43 (01) 501 46-241
   
   Fachverband Maschinen und Metallwaren Industrie 
   Kathrin Mück-Puelacher
   Telefon: +43 (01) 588 39 29

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