• 02.07.2009, 11:41:34
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Brauner zu Arbeitsmarkt: Wien steht den Menschen zur Seite

Situation am Arbeitsmarkt zunehmend schwieriger - Wien geringster Anstieg der Arbeitslosigkeit im Ländervergleich

Wien (OTS) - "Die Lage am Arbeitsmarkt ist schwierig, aber wir
treten der Krise in Wien ganz entschieden entgegen. Das Wiener
Konjunkturpaket im Ausmaß von 700 Millionen Euro und das von AMS und
Stadt Wien geschnürte zusätzliche Arbeitsmarktpaket in Höhe von 33
Mio. Euro trägt dazu in großem Ausmaß bei", kommentiert
Vizebürgermeisterin Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner
die aktuellen Wiener Arbeitsmarktdaten. So ist die Zahl der
Arbeitslosen in Wien im Juni 2009 um 15,4 Prozent angestiegen. "Damit
verzeichnet Wien den mit Abstand geringsten Zuwachs an Arbeitslosen
im Bundesländervergleich. Wir müssen uns aber bewusst sein, dass die
negativen Auswirkungen der Wirtschaftskrise am Arbeitsmarkt immer
deutlicher durchschlagen", erklärt Renate Brauner, "denn der
Arbeitsmarkt folgt der Konjunktur immer zeitverzögert. Wir werden
erst im Herbst das volle Ausmaß der Rezession zu spüren bekommen."
Indikatoren dafür seien der österreichweite Rückgang bei den offenen
Stellen und der generelle Beschäftigungsrückgang.

Was in Wien zu tun sei, liege auf der Hand, so Brauner: "Wir
kämpfen wirklich um jeden Arbeitsplatz und jede
Beschäftigungsmöglichkeit. Wir unternehmen alles, um die Wiener
ArbeitnehmerInnen in dieser schwierigen Phase auf allen Ebenen zu
unterstützen", betont Vizebürgermeisterin Renate Brauner. Mit den
einzelnen Maßnahmen des Wiener Arbeitsmarktpakets und einer so
ausgezeichneten Institution wie dem waff (Wiener ArbeitnehmerInnen
Förderungsfonds) haben wir ein gutes Instrumentarium, um in dieser
Krise den Menschen mit ihren Sorgen und Nöten beizustehen."
Eindeutiger Schwerpunkt: Die Unterstützung junger Menschen.

Fokus auf gute Ausbildungsmöglichkeiten für Junge

"Wir kümmern uns besonders um die jungen WienerInnen. Ihnen
bieten wir mit der ausgeweiteten überbetrieblichen Lehrausbildung
eine gute und vollwertige Berufsausbildung. Für das kommende Lehrjahr
haben wir gemeinsam mit dem AMS die Plätze in den Lehrwerkstätten auf
4.500 erhöht", erklärt die Wiener Vizebürgermeisterin, "außerdem
bauen wir eine Betreuungseinrichtung für Jugendliche auf, die auf dem
Arbeitsmarkt bisher nicht Fuß fassen konnten."

"Wir können es schwer verhindern, dass auch Wien die
Auswirkungen der weltweiten wirtschaftlichen Entwicklung zu spüren
bekommt, aber wir können alles unternehmen, um die WienerInnen immer
besser aus- und weiterzubilden. Deshalb setzen wir gerade jetzt auf
Weiterbildung. Unser Credo lautet: Qualifizieren, qualifizieren,
qualifizieren!", sagt Renate Brauner. Mit dem Wiener
ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds, dem waff, haben wir dafür die
geeignete Institution, welche die WienerInnen bei beruflichen
Veränderungen unterstützt." Brauner betonte dabei auch die großen
Anstrengungen der Wiener Unternehmen, MitarbeiterInnen und Fachkräfte
im Betrieb zu halten. "Die Unternehmen wissen ganz genau, dass das
einzige Kapital, das in der Krise absolut sichere Zinsen bringt, gute
MitarbeiterInnen sind, das höre ich bei all meinen Betriebsbesuchen.
Es ist überdies sehr erfreulich, dass ganz viele Unternehmen in Wien
bei der Lehrlingsausbildung äußerst aktiv am Ball bleiben und sich
hier stark engagieren", so Brauner.

Unterstützung für jene, die am Arbeitsmarkt Probleme haben

Unterstützung gibt es auch für ArbeitnehmerInnen, deren Betriebe
unmittelbar von der Krise betroffen sind. Modelle wie die Kurzarbeit
tragen dazu bei, Kündigungen zu verhindern. Außerdem hat die Stadt
Wien die Bildungskarenz plus eingeführt. "Wir fördern Unternehmen,
die ihre MitarbeiterInnen in wirtschaftlich schweren Zeiten gezielt
qualifizieren", erläutert Brauner, "damit haben wir ein wirksames
Instrument zur Unterstützung der Wiener Wirtschaft zur Verfügung."
Die Betriebe können Förderungen bekommen, wenn sie mit ihren
MitarbeiterInnen eine Bildungskarenz vereinbaren. Wenn diese Modelle
aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten nicht greifen, hält der
waff die bewährten Arbeitsstiftungen bereit. "Damit ermöglichen wir
den Betroffenen einen beruflichen Neustart. Wir lassen sie in dieser
schwierigen Situation nicht allein!", betont Brauner.

Alle Institutionen müssen an einem Strang ziehen

Für die Zukunft sei vor allem eines wichtig: Zusammenarbeit. "Es
wird wichtig sein, dass alle konstruktiven Kräfte an einem Strang
ziehen: Der Bund, die Länder und die Sozialpartner. Wir werden
weiterhin Minister Hundstorfer so gut wie möglich in seinen
Bemühungen gegen die Arbeitslosigkeit unterstützen", so Finanz- und
Wirtschaftsstadträtin Brauner abschließend. (Schluss) kh

Rückfragehinweis:

PID-Rathauskorrespondenz:
   www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
   Mag. Wolfgang Hassler
   Mediensprecher Vbgmin Mag.a Renate Brauner
   Telefon: 01 4000 81845
   E-Mail: wolfgang.hassler@wien.gv.at

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