"MONITOR": Blühende Geschäfte mit Green IT

Große Nachfrage - Kostenreduktion im Mittelpunkt - MONITOR-Umfrage: 59 Prozent der Leser meinen, Anbieter setzen grüne IT mangelhaft um

Wien (OTS) - Wer Green IT angesichts der schlechten
Wirtschaftslage ein jähes Ende prophezeit hat, liegt falsch. 2008 von vielen noch als Hype abgetan, erfreut sich dieses Thema ungebrochen großer Beliebtheit - wenn auch unter geänderten Vorzeichen: Während der Umweltaspekt ein erfreuliches und erwünschtes Nebenprodukt sei, legten die Kunden größeren Wert auf die Kostenreduzierung, die Green IT mit sich bringt, schreibt MONITOR-Autor Alexander Hackl in der Sonderausgabe "Hardware".

Auf seiner Homepage hat MONITOR (www.monitor.co.at) seine Leser zum Thema Green IT befragt. Dass es sich dabei um einen Marketing-Hype handelt, diese Meinung wird lediglich von 20 Prozent vertreten. Mehr als 50 Prozent erachten Green IT als unumgänglich für nachhaltigen Umweltschutz. Allerdings kritisieren 59 Prozent, dass die Anbieter die grüne IT ihrer Ansicht nach zwar für das Marketing verwenden, sie aber nicht überzeugend umsetzten.

Bei den Angeboten der Hersteller vermissen die Leser des MONITOR ein Gesamtkonzept für Hard- und Software, Nachhaltigkeit bezüglich Ressourcenschonung, Kostentransparenz und die konkrete Gegenüberstellung von umweltschonenden und konventionellen Lösungen. Um Green-IT-Ziele zu erreichen, darf neues Equipment für 40 Prozent der Befragten um bis zu 10 Prozent teurer sein. 46 Prozent würden allerdings höhere Kosten nicht in Kauf nehmen, nur elf Prozent wären auch mit einer Preiserhöhung um bis zu 20 Prozent einverstanden.

Einsparungen beim Strom als Hauptmotiv

Laut einer Umfrage von Symantec unter 1.000 IT-Leitern in Großunternehmen entwerfen 97 Prozent von ihnen Green-IT-Strategien, 45 Prozent haben entsprechende Projekte bereits umgesetzt. Einsparungen beim Stromverbrauch (90 Prozent) und der Kühlung (87 Prozent) sind bzw. waren die Hauptmotive dafür. Der Druck auf Unternehmen, "ökologisches Handeln zu demonstrieren", rangiert aber immerhin auf Rang drei (86 Prozent).

Die passenden Produkte zu finden ist aber alles andere als einfach: Nach wie vor mangelt es an einheitlichen Standards, nach denen die Kunden die ökologische Ausrichtung ihrer IT-Lieferanten bewerten können, so Hackl. Mehr zu diesem Thema und einen Überblick über die grünen Aktivitäten der Hersteller finden Sie im Green IT Guide des Sonderhefts MONITOR 6a "Hardware".

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