• 28.06.2009, 09:00:00
  • /
  • OTS0009 OTW0009

"trend": Vorwurf gegen Erste Bank

Christian Jagerhofer wirft der Erste Bank vor, die Sportmodenfirma Besson mutwillig in die Pleite getrieben zu haben.

Wien (OTS) - Ein Kreis von Geschädigten wirft der Erste Bank vor,
die Insolvenz des Turiner Sportmodenherstellers Anzi Besson mutwillig
herbeigeführt zu haben, berichtet das Wirtschaftsmagazin "trend" in
seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Bei Besson stieg im April
2008 Capexit, ein Private-Equity-Fonds der Erste Bank, ein. Nach nur
einem Jahr ist das Unternehmen samt der Besson Sports GmbH, der
Eigentümerfirma mit Sitz in Wien, insolvent. Trotzdem habe
Capexit-Manager Christian Kaltenegger vor Zeugen die weitere
Finanzierung von Besson zugesagt, was bei einer Aufsichtsratssitzung
auch abgesegnet worden sei. Geld kam allerdings keines mehr, die
Firma musste am 10. Juni den Konkursantrag stellen.

Christian Jagerhofer, seit 2004 Generalimporteur von Anzi Besson in
Österreich und Bruder des Eventmanagers Hannes Jagerhofer, hatte
Besson noch ein Darlehen gegeben und verliert 340.000 Euro,
Besson-Miteigentümer Wolfgang Krainz 200.000 Euro. Zusammen mit
etlichen geschädigten Lieferanten wollen die beiden nun erreichen,
dass der Masseverwalter die Insolvenz anficht. Das Argument: Der
einzige Grund sei die gebrochene Finanzierungszusage. Erste-Sprecher
Michael Mauritz kontert: "Der Vorwurf, dass zugesagtes Geld nicht
nachgeschossen wurde, ist falsch. Die Umsätze bei Besson haben sich
einfach nicht so entwickelt wie geplant." Jagerhofer beharrt, es habe
bereits fixe Aufträge in Höhe von mehreren Millionen Euro gegeben.

Rückfragehinweis:
trend Redaktion
Tel.: (01) 534 70/3402

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | TRE

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel