Marianne Klicka folgt Prof. Stubenvoll als 2. Landtagspräsidentin

Von der Volksschullehrerin zur Landtagspräsidentin

Wien (OTS) - Mit der Wahl zur Zweiten Landtagspräsidentin des Landes Wien ist für die in der politischen Heimat Favoriten groß gewordene, ausgebildete und praktizierende Lehrerin Marianne Klicka nach ihren Worten ein Traum in Erfüllung gegangen. Für sie war es vor 15 Jahren schon mehr als eine Ehre und ein wahr gewordener Traum, von ihren Favoritner SPÖ-KollegInnen in den Landtag und Gemeinderat entsendet worden zu sein. Die im 2. Bezirk geborene, gerade gewählte Präsidentin stammt aus einer klassischen sozialdemokratischen Eisenbahnerfamilie, so übte ihr Vater bei den ÖBB den Tischlerberuf aus.

Bilderbuchkarriere: Klicka war bereits mit 37 Jahren Direktorin einer Volksschule

Die neue Zweite Präsidentin des Wiener Landtages wurde nach einer Bilderbuchkarriere bereits mit 37 Jahren zur jüngsten Volksschuldirektorin Wiens ernannt (in Wien 10, Keplergasse 11). Die Mutter eines Sohnes, Gerhard, einem 37jährigen Doktor der Psychologie und Psychotherapeuten, erwarb sich als Volksschuldirektorin der Ganztagsvolksschule in der Jagdgasse das Mitspracherecht auch bei der architektonischen Gestaltung. Diese Art von Einflussnahme auf die Gestaltung einer Schule war ein Novum zu dieser Zeit. Die technischen Kenntnisse hatte Klicka von ihrem Gatten Alfred, Projektleiter bei der WIBEBA, erlernt. In ihrer politischen Tätigkeit bildete die Bildungs-, Gesundheits- und Sozialpolitik stets den Schwerpunkt, wobei ihr immer die Anliegen der sozial schwächeren Gesellschaftsgruppen sehr wichtig waren und sind.

Klicka: "Ich bin für Menschen ohne Lobby da!"

Ein Lebensmotto beseelte die neue Präsidentin während ihrer politischen Laufbahn schon immer, wie sie gegenüber der Rathauskorrespondenz sagt: Für Menschen da zu sein, die nicht lautstark ihre Probleme und Sorgen zum Ausdruck bringen können. So seien es in der Regel immer Kinder und ältere Menschen gewesen, die auf starke Fürsprecher angewiesen seien, und denen sie so etwas wie eine Lobby geboten habe. Die Geriatriereform, welche bis 2015 vorsieht, dass alle stationären Einrichtungen, die bis dahin auch alle neu errichtet sein werden, auf mehr Individualität der Menschen abzielen, trägt die Handschrift von Klicka. Als Vorsitzende der Gemeinderätlichen Geriatriekommission, welche sie seit 1995 leitet, hat sie mitbewirkt, dass es zum Beispiel nur mehr Ein- oder Zweibettzimmer in Geriatrien geben darf und die Rechte der BewohnerInnen auch im sehr fortschrittlichen und zukunftsweisenden Wiener Wohn- und Pflegeheimgesetz festgehalten sind. Dabei sucht die Gemeinderätin immer die Diskussion und den Gedankenaustausch mit den GemeinderätInnen der anderen Fraktionen. Klicka ist seit langem auch in vielen anderen sozialpolitischen Funktionen tätig. So ist sie Vizepräsidentin im Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen, Vizepräsidentin im Verein Wiener Sozialdienste, Vorstandsmitglied im Verein Sozial Global und Mitglied in der Gemeinderätlichen Behindertenkommission und im Frauengesundheitsbeirat.

Musik und Volksmusik als Teil unserer Kultur

Der Name Klicka ist und war auch schon immer mit der Musik verbunden. Seit über 40 Jahren singt die Sopranistin Klicka im Wiener Lehrer-A-Capella Chor. Sie fungiert als Präsidentin des Vereines der Amateurmusikvereine Österreichs und der AICE - Jugend und Musik in Wien, als Gründungsmitglied des CHORFORUM Wien sowie des Dachvereins KULTUR 10, der alle Favoritner Kulturvereine umfasst. Mit Stolz verweist sie darauf, dass ihr Vater nicht nur bei der Freiwilligen Feuerwehr der ÖBB war, sondern auch in einem Chor einen sehr guten Tenor abgab. Sie ist wesentlich am Ausbau eines vielfältigen Kulturangebotes für Menschen aller Altersgruppen in Wien beteiligt.

Klicka will die sehr gute Arbeit ihrer Amtsvorgängerin fortsetzen

Wie die frisch gebackene Zweite Landtagspräsidentin weiters angab, möchte sie die sehr gute politische Arbeit ihrer Amtsvorgängerin Prof. Stubenvoll fortsetzen und selbstverständlich überparteilich und harmonisch agieren. Trotz ihrer vielen Tätigkeiten in der Politik wird die neue Zweite Landtagspräsidentin weiterhin so oft wie möglich ihren Hobbys nachgehen, vor allem reisen, wandern, lesen, ihren Freundeskreis pflegen und im Garten die Pflanzen zum Blühen bringen.

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