FP-Madejski: Vorbereitung für neue U-Bahnstrecken in Wien mangelhaft

(Aus-)bau von U2-, U5- und S-Bahnlinien gefordert

Wien, 24-06-2009 (fpd) - Das neue Stadtentwicklungsgebiet
inklusive dem neuen Hauptbahnhof sei grundsätzlich zu befürworten, allerdings sei die Vorbereitung für neue U-Bahnstrecken mangelhaft, kritisiert heute der Verkehrssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Dr. Herbert Madejski im Zuge der Debatte im Gemeinderat.

Entgegen der ÖVP und den Grünen spricht sich die FPÖ dafür aus, die U2-Endstelle im Wohn- und Arbeitsgebiet des neuen Stadtteils zu errichten und nicht direkt am Hauptbahnhof. Er, Madejski, begründet dies damit, dass U-Bahnen prinzipiell immer zur Wohnbevölkerung, zu den Arbeitsplätzen sowie zu Stadtentwicklungsgebieten geführt werden müssten. Ein Hauptbahnhof als einziges Argument für eine Endstelle einer U-Bahn sei jedenfalls zu wenig. Der Standort der U2 direkt beim Bahnhof sei daher aus freiheitlicher Sicht weder wirtschaftlich noch passe er in den Gesamtzusammenhang mit dem Wiener U-Bahnnetz.

Des weiteren erneuert Madejski seine Forderungen, in der nächsten Ausbauphase die Verlängerung der Linie U2 Richtung Meidling in Angriff zu nehmen sowie die Planung der U5 von Hernals über das Rathaus und den Matzleinsdorferplatz bis zum Schöpfwerk/ Gutheil-Schoder-Gasse.

Schwachpunkt des gesamten Konzepts sei jedenfalls immer noch die desolate Situation bei den Schnellbahnlinien. Optimale Verbindungen vom und zum zukünftigen Hauptbahnhof könnten nur dann gewährleistet werden, wenn neben der Linie U1, den Bussen und den Straßenbahnen, die Weiterfahrt im Schnellbahnnetz reibungslos funktioniere. Im Konkreten müssten daher umgehend die Intervalle verkürzt, der allgemeine Komfort erhöht sowie die Linien selbst verlängert werden. Hier sei die Stadt Wien gemeinsam mit der ÖBB aufgefordert, bis zur Eröffnung des Hauptbahnhofs entsprechende Maßnahmen zu setzen, so Madejski abschließend. (Schluss) hn

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