Blecha zu OECD-Bericht: Es gibt keine Alternative zur gesetzlichen Pension

Wertsicherung der Pensionen auch 2010

Wien (SK) - Auf einer Großkonferenz des Pensionistenverbandes Oberösterreich in Steyr nahm der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ), Karl Blecha, zum aktuellen OECD-Bericht zu den Pensionen Stellung: "Es hat sich gezeigt, dass es keine Alternative zur gesetzliche Pension gibt. Das umlagefinanzierte Pensionssystem ist das einzig sichere und auch finanzierbar. Dieses, dem Versicherungsprinzip und dem Solidarausgleich verpflichtete, staatliche Pensionssystem muss daher mit aller Kraft und allen Mitteln gestärkt werden. Die kapitalgedeckten, privaten, sogenannten 2. und 3. Pensionssäulen sind im Sturm der Krise zerschellt wie dünne Stäbchen." ****

Blecha: "Die Hetze fängt schon wieder an. Denn obwohl im Gegensatz zu Privat- und Betriebspensionen, die massiv von Kürzung betroffen sind, die gesetzlichen Pensionen sicher und finanzierbar sind, wird neuerlich das Märchen von der Unfinanzierbarkeit erzählt. Aber wir werden uns unser überlegenes und sicheres Pensionssystem, die starke staatliche erste Säule, nicht zerstören lassen", bekräftigte Blecha unter großem Applaus.

Blecha sprach davon dass, "von gewissen Kreisen bereits der Boden für eine Kampagne aufbereitet wird, um die kommende Pensionsanpassung in Frage zu stellen". Der PVÖ-Präsident betonte dazu unmissverständlich: "Die gesetzlich verankerte Wertsicherung der Pensionen muss kommen, wie sie auch im Regierungsübereinkommen vereinbart ist. Sonst wird es den härtesten Widerstand geben und zu einem großen Konflikt kommen!" (Schluss) sv/mp

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