Allianz: Hochwasser-Hotline 05 9009 9009 rund um die Uhr

Wien (OTS) - Die Allianz hat nach dem Dauerregen der letzten Tage vorsorglich ihren Krisenplan in Kraft gesetzt. Die permanent eingerichtete Schadenhotline 05 9009 9009 bewährt sich in dieser Krisensituation und ist nun für Kunden rund um die Uhr erreichbar.

Regenmengen von mehr als 100 Litern in den letzten 48 Stunden haben die Pegelstände der Flüsse in einigen Regionen Österreichs an kritische Marken gebracht, erste räumliche Überflutungen werden bereits gemeldet. Betroffen ist vor allem der Grenzbereich Oberösterreich, Niederösterreich, Steiermark mit Ausläufern bis in Richtung Wienerwald.

Allianz bereits vor Ort

Bei der Allianz ist die Schadenregulierung bereits voll im Gange. "Wir stehen unseren Kunden rund um die Uhr über unsere Hotline 05 9009 9009 zur Verfügung", erklärt Ing. Gerhard Bernard, Schadenleiter der Allianz Österreich. Doch wartet die Allianz nicht erst auf Meldungen der Kunden, sondern holt auch aktiv Informationen aus den betroffenen Gebieten ein. "Wir wissen auf Knopfdruck, welche Kunden betroffen sein könnten und schicken so rasch wie möglich unsere mobilen Schadenreferenten hin", so Bernard. Diese besuchen die Versicherungsnehmer gemeinsam mit dem Kundenbetreuer, begutachten die Schäden, treffen alle notwendigen Veranlassungen und leiten - meist gleich vor Ort! - die Überweisung der Versicherungsleistung in die Wege. Die Allianz bezieht von ihrem Kooperationspartner, der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), laufend die aktuellsten Wetterdaten und Prognosemodelle, die eine punktgenaue Vorhersage und Einsatzplanung ermöglichen.

Weiter Regen - und trügerische Pausen

"Die Regenmengen des heutigen Tages entscheiden, wie sich die Situation weiter entwickelt", erklärt Mag. Rupert Pichler, Naturgefahrenexperte der Allianz Versicherung in Österreich. Auf einzelne Gebiete in Oberösterreich und Niederösterreich sind mehr als 200 Liter Regen gefallen, die Prognosen wurden etwas nach unten revidiert und sagen nun bis Mitternacht zusätzlich etwa 50 Liter Niederschlag voraus. Eingebettet in ein großflächiges Adriatief sei eine Vielzahl kleiner Regenfelder. Damit komme es immer wieder zu Regenpausen, auf die vor allem kleinere Flüsse sehr schnell reagieren.

"Ein sinkender Pegelstand führt dann zu einer trügerischen Sicherheit, denn diese Flüsse schwellen bei einsetzendem Regen auch sehr schnell wieder an", so Pichler. So hätten die Erlauf und die Ybbs in Niederösterreich heute Früh bereits ihre 30-jährliche Hochwassermarke überschritten, auch Traun und Enns sind bereits im Steigen begriffen - und die Hochwasserwelle verlagert sich nun flussabwärts. Die Donau hat bei Kienstock in der Wachau bereits die Fünf-Jahres-Hochwassermarke knapp überschritten, und der Hydrografische Dienst Niederösterreich erwartet den höchsten Pegelstand für Donnerstag gegen Tagesmitte: Und dieser Scheitelpunkt der Welle sollte knapp unter dem 30-Jahres-Hoch bleiben.

"Wenn diese noch mit einigen Unsicherheiten behafteten Prognosen zutreffen, wird es sicherlich zu Schäden kommen", erklärt Pichler, "im Vergleich zum Hochwasser Mitte August 2002 sollte es dennoch relativ glimpflich ausgehen." Räumlich betroffen sei zwar wieder ein ähnlich großes Gebiet, doch wurden damals an der Donau 80- und 100-jährliche Hochwassermarken überschritten und kleinere Nebenflüssen stiegen sogar weit über ihre 100-Jahres-Hochs.

Informiert bleiben!

Die hydrografischen Dienste der Länder erstellen bei Bedarf Hochwasserwarnungen, die sich auf aktuellste Wasserstände und Wetterprognosen stützen. Empfehlenswert ist in jedem Fall, die Hochwasserprognosen der Landeswarnzentralen laufend zu beobachten. Die Pegelstände der Donau und ihrer Zubringer werden in 15-Minuten-Intervallen aktualisiert (siehe Links). Informationen über ein bevorstehendes oder ablaufendes Hochwasser gibt es bei den zuständigen Landesdienststellen, den Feuerwehren und den betroffenen Gemeinden. Bei außergewöhnlichen Ereignissen kann die Information auch über Rundfunk und/oder Fernsehen erfolgen. "Warnsignale sind jedenfalls ernst zu nehmen", so Bernard.

Empfohlene Vorsorgemaßnahmen

"Eigentliche Präventionsmaßnahmen sind gegen Hochwasser nur sehr eingeschränkt möglich, doch sollten Haushalte in überflutungsgefährdeten Gebieten jedenfalls einen persönlichen Alarmplan erstellen", empfiehlt Schadenleiter Bernard. Damit werden Aufgaben verteilt und allgemeine Verhaltensregeln festgelegt: Wer räumt Keller bzw. Erdgeschoss? Wer bringt das Auto aus dem Gefahrenbereich? Wer ist wo und wie erreichbar? Und Kindern muss genau erklärt werden, wo sie hingehen können, falls ihr Haus aufgrund einer Überflutung nicht mehr erreichbar ist.

Zu beachten ist auch, dass im Hochwasserfall die Stromversorgung ausfallen kann und Wassernutzung und Abwasserentsorgung nur eingeschränkt möglich oder sogar unmöglich sind. Stromabhängige Kühlschränke, Kochstellen und Heizungen können dann nicht mehr benutzt werden. Daher sollten nur solche Lebensmittel bevorratet werden, die auch ungekühlt haltbar sind, zum Kochen bietet sich ein Campingkocher an. Zweckmäßig ist auch eine entsprechende Ausrüstung für die Durchführung von Selbstschutzarbeiten bei einem Hochwasser.

Versichert zu sein beruhigt

Die von der Allianz standardmäßig in den Gebäude- und Haushaltspolizzen mit eingeschlossene Deckung reicht jedenfalls für kleinere Hochwasserschäden aus. Anzuraten ist die erweiterte Deckung, mit der Privathaushalte die Deckung bei Überschwemmung, Lawinen und Vermurung auf bis zu 50 Prozent der Versicherungssumme für Gebäude erhöhen können. Eine Vollwertdeckung ist im derzeitigen System jedoch einfach nicht machbar, weshalb die Allianz weiterhin die Forderung nach einer Pool-Lösung unterstützt. Diese vom Versicherungsverband bereits vor Jahren erarbeitete Variante hat eine breite Risikostreuung, doch für deren Umsetzung liegt der Ball nun bei der Politik.

Hochwasser-Hotline: 05 9009 9009
Fax: 05 9009 3009
E-Mail: schaden@allianz.at

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Marita Roloff
Unternehmenskommunikation
Allianz Gruppe in Österreich
Hietzinger Kai 101-105, 1130 Wien
Tel: 01/87807- 80690, Fax: - 40261
marita.roloff@allianz.at
Internet: www.allianz.at

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