BZÖ-Bucher: "Gesundheitsreförmchen" völlig unzureichend

Weder Zusammenlegung der Krankenkassen noch Verwaltungseinsparungen Teil des "Paketscherls"

Wien (OTS) - Kritik am zwischen den Ärzten und dem Hauptverband ausverhandelten "Paketscherl" im Gesundheitsbereich übte heute BZÖ-Chef Klubobmann Abg. Josef Bucher. "Weder die vom BZÖ geforderte Zusammenlegung der 22 Sozialversicherungsträger, noch Verwaltungseinsparungen sind beinhaltet. Stattdessen will man bei den Medikamenten und den Patienten sparen. Auch die längeren Öffnungszeiten und die Änderungen bei den Gruppenpraxen sind keine Highlights, sondern Standard einer längst überfälligen Gesamtreform", betonte Bucher, der sich durch die Experten-Kritik bestätigt fühlt.

Das BZÖ habe bereits ein Zehn-Punkte-Paket für ein sicheres Gesundheitssystem vorgelegt, das neben der Zusammenlegung der Sozialversicherungen beispielsweise einen einheitlichen Leistungskatalog mit einer bundesweiten Honorarordnung, eine Kostentransparenz sowie die Ausweitung der E-Card mit wichtigen Daten der Patienten wie Blutgruppe oder Notfalldaten vorsehe.

"Die rot-schwarze Bundesregierung ist gefordert, die BZÖ-Forderungen aufzunehmen. Das österreichische Gesundheitssystem braucht jetzt eine rasche Reform, damit die Schulden nicht noch weiter steigen und dadurch die Bewegungsspielräume in der Zukunft eingeengt werden", so der BZÖ-Chef.

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