- 24.06.2009, 12:00:15
- /
- OTS0164 OTW0164
BZÖ-Bucher: "Gesundheitsreförmchen" völlig unzureichend
Weder Zusammenlegung der Krankenkassen noch Verwaltungseinsparungen Teil des "Paketscherls"
Wien (OTS) - Kritik am zwischen den Ärzten und dem Hauptverband
ausverhandelten "Paketscherl" im Gesundheitsbereich übte heute
BZÖ-Chef Klubobmann Abg. Josef Bucher. "Weder die vom BZÖ geforderte
Zusammenlegung der 22 Sozialversicherungsträger, noch
Verwaltungseinsparungen sind beinhaltet. Stattdessen will man bei den
Medikamenten und den Patienten sparen. Auch die längeren
Öffnungszeiten und die Änderungen bei den Gruppenpraxen sind keine
Highlights, sondern Standard einer längst überfälligen Gesamtreform",
betonte Bucher, der sich durch die Experten-Kritik bestätigt fühlt.
Das BZÖ habe bereits ein Zehn-Punkte-Paket für ein sicheres
Gesundheitssystem vorgelegt, das neben der Zusammenlegung der
Sozialversicherungen beispielsweise einen einheitlichen
Leistungskatalog mit einer bundesweiten Honorarordnung, eine
Kostentransparenz sowie die Ausweitung der E-Card mit wichtigen Daten
der Patienten wie Blutgruppe oder Notfalldaten vorsehe.
"Die rot-schwarze Bundesregierung ist gefordert, die BZÖ-Forderungen
aufzunehmen. Das österreichische Gesundheitssystem braucht jetzt eine
rasche Reform, damit die Schulden nicht noch weiter steigen und
dadurch die Bewegungsspielräume in der Zukunft eingeengt werden", so
der BZÖ-Chef.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BZC