Spitzenplatz für Österreichs Hochschulen in EU-Bildungsprogramm

Neun heimische Bewerbungen bei Erasmus Mundus erfolgreich

Brüssel/Wien (OTS) - Großer Erfolg für Österreichs Hochschulen beim jüngsten Ausschreibungsdurchgang des Bildungsprogramms Erasmus Mundus External Cooperation Window. Von den 39 durch die Europäische Kommission für das akademische Jahr 2009/2010 genehmigten Projekten stammen neun aus Österreich.

Mit den Programmen werden rund 2.000 Studentinnen und Studenten in ihrer individuellen Mobilität bei Auslandssemestern unterstützt. Mit einem Anteil von drei Viertel liegt der Schwerpunkt auf Studierenden aus EU-Drittstaaten.

Die meisten Partnerschaften mit ausländischen Netzwerken wurden von der Universität Graz abgeschlossen. Sie ist unter anderem an Projekten mit Hochschulen in Ägypten, dem Westbalkan, China und Südamerika beteiligt.

Universitäten mit China-Schwerpunkt

Ebenfalls von der Europäischen Kommission ausgewählt wurden die Universitäten Wien, Innsbruck sowie die Universität für Bodenkultur in Wien.

Besonders stark sind die heimischen Hochschulen dabei in China engagiert. Von den insgesamt fünf im Rahmen von Erasmus Mundus External Cooperation Window geförderten Programmen finden drei mit österreichischer Beteiligung statt.

Das 2006 eingerichtete EU-Bildungsprogramm wird seit heuer als eigene Aktion geführt. Für den nun abgeschlossenen Ausschreibungsdurchgang standen insgesamt 163,5 Millionen Euro zur Verfügung. Über 6.300 Studentinnen und Studenten aller Abschnitte - vom Bachelor bis zum PostDoc - können damit in ihrer Mobilität unterstützt werden.

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