• 22.06.2009, 18:22:45
  • /
  • OTS0259 OTW0259

Wr. Rechnungsabschluss 2008 SP-Valentin: "Wien prüft den Einsatz alternativer Massenverkehrsmittel"

Wien (SPW-K) - "Die Leistungsschau der öffentlichen
Verkehrsdienstleister in der Messe Wien - der UITP Kongress - hat
zahlreiche interessante Mobilitätslösungskonzepte für die Zukunft
vorgestellt. Und diese Konzepte soll man auf ihre Tauglichkeit
überprüfen", sagt SPÖ-Gemeinderat Erich Valentin in der
Spezialdebatte Verkehr. Unter diesem Gesichtspunkt sei es legitim,
auch die Realisierung eines "Automatic People Mover" beim neuen
Hauptbahnhof zu überprüfen, weist Valentin Kritik des Grünen Maresch
zurück. In der französischen Stadt Lyon sei beispielsweise ein
solches Verkehrsmittel unterwegs. Darüber hinaus können neuartige
Verkehrsmittel auch interessante Lösungen für die zahlreichen
Stadtentwicklungsgebiete in Wien sein, sagt Valentin.

Ähnlich verhalte es sich bei Elektrofahrzeugen, stellt Valentin
klar: "Die bisher angebotenen Modelle sind sehr serviceanfällig. Also
muss man sich eine solche Anschaffung sehr genau ansehen. Abgesehen
davon gestehen Experten einem reinen Elektrofahrzeug eine weit
geringere Reichweite bei Null-Grad in Wien als bei stets sommerlichen
Temperaturen in Florida zu". Bei dem Angebot an Stromtankstellen und
einer Steigerung der Verkaufszahlen bei Elektromobilen sieht Valentin
auch keinen Zusammenhang: "In Wien kommen auf jedes zugelassene
Elektrofahrzeug zwei bis drei Stromtankstellen - wie viele braucht
die ÖVP noch?", fragt der SPÖ-Gemeinderat.

Im Zusammenhang mit der Steigerung des Fahrradverkehrs und dem von
der Opposition gelobten Beispiels Kopenhagen stellt Erich Valentin
klar: "Kopenhagen hat 508.000 Einwohner, also nur einen Bruchteil von
Wien. Kopenhagen ist sehr eben und hat große Straßenquerschnitte.
Außerdem gibt es kaum nennenswerte S-Bahnverbindungen ins Umland.
Unter diesen Umständen ist es einfach, den Fahrradanteil zu erhöhen,
auf Wien ist das Modell aber nicht umlegbar."

Der Forderung nach mehr Transparenz bei Auftragsvergaben durch die
grüne Planungssprecherin Gretner kann der SPÖ-Gemeinderat nicht
nachvollziehen. "Jene Städte, die Kollegin Gretner als Vorbilder
nennt, kommen zu uns um sich Tipps zu holen, wie wir Stadtplanung
betrieben. Und von diesen Städten sollen wir uns etwas abschauen?",
fragt Erich Valentin.

Beim Fluglärm sei in Wien laut den sehr strengen Auflagen der
Weltgesundheitsorganisation WHO kein einziger Ort in Wien, stellt
Valentin klar. "Die Alternative, die die FPÖ offenbar will, ist den
Flughafen Schwechat bei Südostwind komplett zu sperren. Eine andere
Möglichkeit gibt es nicht, so man die freiheitlichen Forderungen
erfüllen will", sagt der SPÖ-Gemeinderat Erich Valentin.
(Schluss)

Rückfragehinweis:

SPÖ-Klub Rathaus, Presse
   Thomas Kluger
   
   Tel.: (01) 4000-81 941
   Fax: (01) 533 47 27-8194
   Mobil: 0664/826 84 27
   mailto:[email protected]
   http://www.rathausklub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | DS1

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel