- 22.06.2009, 10:44:36
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Mandl: Im Gesundheitssystem müssen alle für die Patienten da sein
Patientenzufriedenheit in NÖ sehr gut - Finanzierung aus einer Hand gefordert
St. Pölten (NÖI) - "Die Patientinnen und Patienten stehen im
Mittelpunkt der Gesundheitspolitik des Landes Niederösterreich. Auch
der Budgetvoranschlag 2010 zeigt, dass die Gesundheit an oberster
Stelle steht. Darüber hinaus stellt das Budget sicher, dass Ärztinnen
und Ärzte sowie das gesamte medizinische Personal nicht nur in Fragen
der fachlichen Kompetenz, sondern auch der sozialen Kompetenz
unterstützt werden", so LAbg. Mag. Lukas Mandl, Gesundheitssprecher
der VPNÖ.
Mandl ist erfreut, dass die Zufriedenheit der Patienten mit den
Leistungen in den NÖ Landeskliniken in allen Bereichen - von der
Medizin, über das Gesprächsklima bis hin zu den Abläufen - mit rund
90 von 100 möglichen Punkten sehr gute Werte aufweist. "Die Übernahme
der Krankenhäuser in die Verantwortung des Landes NÖ zeigt bereits
Wirkung", betont Mandl.
Aber "wer aufhört besser zu werden, hört auch auf gut zu sein", so
der Gesundheitssprecher. In diesem Sinne seien auch im Voranschlag
für das Jahr 2010 Maßnahmen zu einer weiteren Verbesserung des
Miteinanders von Patienten und Personal vorgesehen. "Beispielsweise
sind für Ärzte entsprechende Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen im
Budget 2010 mit zwei Millionen Euro vorgesehen", betont Mandl.
"Wer eine Dienstleistung in einer Institution des Landes NÖ
erbringt, muss auch jene Qualitätsstandards erreichen, die wir vom
schnellen, effizienten und bürgernahen Land NÖ gewohnt sind. In diese
Richtung werden wir auch die Organisationskultur der NÖ
Landeskliniken weiterentwickeln. Die Bürger, die Patienten und deren
Angehörige, erwarten sich das zu recht", so Mandl.
Insgesamt entfallen genau die Hälfte des NÖ Landesbudgets für 2010
auf den Gesundheits- und Sozialbereich, erklärt Mandl: "Das ist
ausgehend von einem hohen Niveau eine weitere Steigerung. Wir
entwickeln Niederösterreich immer mehr zur sozialen Modellregion." In
die Krankenanstalten fließt ein gutes Viertel des Landesbudgets. Und
mehr als drei Viertel der Landesbediensteten sind im Gesundheits- und
Sozialbereich tätig, so Mandl.
Um die gute Gesundheitsversorgung auch in Zukunft gewährleisten zu
können, müsse eine Finanzierung aus einer Hand angestrebt werden.
"Die Krankenkassen verlagern Kosten in die Krankenhäuser. Von
Kostenwahrheit kann keine Rede sein. So haben sich die Kosten in den
Krankenhäusern in zehn Jahren verdoppelt, während sie bei den
niedergelassenen Ärzten um nur 50 Prozent angestiegen sind",
informiert Mandl.
Rückfragehinweis:
Volkspartei Niederösterreich Öffentlichkeitsarbeit Mag.(FH) Martin Brandl Tel: 02742/9020 DW 141 Mob: 0664/1464897 mailto:[email protected] www.vpnoe.at
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