• 18.06.2009, 09:15:48
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GLOBAL 2000-Handelsumfrage: REWE, SPAR und Hofer setzen auf gentechnikfreie Milch aus Österreich

KonsumentInnen wollen keine Gentech-Milch, Handel muss Qualitätsvorteil honorieren!

Wien (OTS) - Der österreichische Handel hat der österreichischen
Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 schriftlich versichert, auf
gentechnikfreie Milchproduktion zu setzen. Das Sortiment der so
genannten weißen Palette, also Milch, Butter, Joghurt, Schlagobers,
Topfen, usw., stamme aus Österreich. Ausnahmen gebe es lediglich bei
Produkten, die in Österreich nicht erzeugt würden. "Das ist auch gut
so, denn die Österreicher und Österreicherinnen lehnen Gentechnik in
der Landwirtschaft ab, sie wollen diese auch nicht in den
Lebensmitteln. GLOBAL 2000 hat sich seit Jahren offensiv dafür
eingesetzt, dass die Handelsketten die Vorzüge der heimischen
Produktion in ihrem Sortiment berücksichtigen und die
Qualitätsvorteile für die KonsumentInnen klar ersichtlich machen",
kommentiert Jens Karg, Landwirtschaftssprecher von GLOBAL 2000 den
Status Quo.

Gemeinsam mit den Molkereien und Milchbauern ist es GLOBAL 2000
gelungen, Gentech-Soja und Gentech-Mais aus der heimischen
Milchproduktion herauszubekommen. "Die derzeitige Situation der
heimischen Milchbäuerinnen und Milchbauern ist jedoch dramatisch.
Durch den niedrigen Milchpreis ist ihre Existenz akut gefährdet. Die
KonsumentInnen wollen gute Lebensmittel ohne Gentechnik, wenn die
heimischen ProduzentInnen diese Qualität liefern, dann muss dies auch
mit kostendeckenden Preisen abgegolten werden. Hier geht es um die
Zukunft unserer Landwirtschaft", appelliert Karg. GLOBAL 2000
fordert den Handel auf, den gentechnikfreien Standard auszubauen und
auch künftig nicht durch Milchprodukte zu substituieren, die die
heimischen Qualitätsansprüche nicht erfüllen, dafür aber billiger
sind. Österreich benötigt flächendeckenden Umwelt- und Naturschutz in
der Landwirtschaft und dafür brauchen wir viele Bäuerinnen und
Bauern, auf deren Wiesen und Äckern möglichst viele verschiedene
Tiere leben und viele unterschiedliche Pflanzen wachsen. "Die
Talfahrt des Milchpreises heizt das Bauernsterben an. Gerade die
kleinstrukturierte Landwirtschaft Österreichs birgt ein riesiges
Potential für den Umweltschutz. Dieses dürfen wir nicht leichtfertig
aufs Spiel setzen", so Karg abschließend.

Rückfragehinweis:
GLOBAL 2000 Pressesprecherin: Lydia Matzka-Saboi, Tel.: 0699/14 2000 26, E-Mail: [email protected]
GLOBAL 2000 Landwirtschaftssprecher: Jens Karg, Tel.: 0699/14 2000 20, E-Mail: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GLL

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