Einschwimmen des 1. Brückenbauteils der Eisenbahn-Donaubrücke Tulln

Linz (OTS) -

  • MCE bringt 182 m langen, 1.550 Tonnen schweren Stahlbauteil in Position
  • Erster von zwei Brückenbauteilen millimetergenau eingeschwommen
  • Extreme Herausforderung an Logistik und Montage In einem spektakulären, millimetergenauen Montagevorgang erfolgte am 17.06.2009 das Einschwimmen des ersten von zwei je 182 m langen

Brückenbauteilen der neuen Ei-senbahnbrücke Tulln. Der parallel zum Ufer liegende 1.550 Tonnen-Teil wurde zunächst mittels einer Schiffseinheit (eines "Schwerlastpontons") angehoben und anschließend in einer 90Grad Drehbewegung in der Donau in seine Endposition gebracht. Die neue 440m lange Eisenbahnbrücke liegt im Abstand von rund einem halben Meter neben der bestehenden Straßenbrücke.

Für die Dauer des Einschwimmens wurden die Straßenbrücke und die Schiffahrt der Donau in diesem Abschnitt gesperrt. Das Einschwimmen des 2. Tragwerksteiles, mit dem die Brücke geschlossen wird, erfolgt am 24.06.

"Dieses Projekt stellt besondere Herausforderungen an Logistik und Montage. Die Terminsituation ist sehr eng, vergleichbare Donaubrücken haben im Normalfall eine mehr als doppelt so lange Bauzeit", sagt MCE Projektleiter Dipl.-Ing.Günther Dorrer. Die Errichtung der gesamten Brücke erfolgt in Rekordzeit von nur 18 Monaten (Montagebeginn November 2008), die Fertigstellung ist für September 2009 geplant. MCE fertigt, liefert und montiert bei diesem Projekt rd. 3.800 Tonnen Stahl.

Das Projekt Eisenbahnbrücke Tulln

Im Zuge des Ausbaus der Tullner Westschleife wird die bestehende Eisenbahnbrücke in Tulln über die Donau durch eine neue Brücke ersetzt. Das neue Bauwerk erfüllt alle Anforderungen des modernen Ei-senbahnverkehrs. Die Arbeitsgemeinschaft bestehend aus MCE Stahl-& Maschinenbau, Porr Technobau und Umwelt, Strabag und Swietelsky wickelt für die ÖBB Infrastruktur Bau AG den Auftrag für die Neuer-richtung der 440 m langen Eisenbahnbrücke ab. Der Auftragswert für die ARGE beträgt 44 Millionen Euro.

MCE Stahl- und Maschinenbau: Spezialist im Bau von Donaubrücken

MCE Stahl- und Maschinenbau GmbH & Co, ein Unternehmen der MCE AG im Unternehmensbereich Anlagentechnik und Stahlbau, ist Spezialist für architektonischen Stahlbau, Stahlbrückenbau und Stahl-bauanlagen. Das Geschäftsfeld Brückenbau hat im Laufe seiner Unternehmensgeschichte weltweit mehr als 500 Brücken errichtet. Der Auftrag der Donaubrücke Tulln ist ein Jubiläum in der Firmengeschichte: die 25. Donaubrücke des MCE Stahl- und Maschinenbaus. www.mce-smb.at

MCE AG

MCE AG plant, fertigt, errichtet und serviciert mit 6.600 Beschäftigten Systeme und Komponenten für
Energie und Prozessindustrie in Mitteleuropa. Die MCE Gruppe erwirtschaftet einen Umsatz von rd. 920 Mio. Euro. Eigentümer der MCE AG sind die Deutsche Beteiligungs-AG (DBAG) und ein von ihr verwalteter Parallelfonds. Sitz der MCE AG ist Linz, Österreich. Strategisches Kerngebiet ist Mitteleuropa. Hier verfügt die MCE Gruppe über ein breites Standortnetz in Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen, Slowakei, Tschechien, Ungarn und in der Ukraine. www.mce-ag.com

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Dipl.-Ing. Günther Dorrer
Projektleiter; Geschäftsfeldleiter Stahlbrückenbau
MCE Stahl- und Maschinenbau GmbH & Co
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Mobil: 0664 / 615 79 06

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