VP-Hoch ad Schicker: "Schicker-Gremium" bringt Gremiums-Wirrwarr rund um den Hauptbahnhof

Wien (VP-Klub) - Verwundert über die heutige Vorgangsweise
Stadtrat Schickers per Presseaussendung ein Hauptbahnhof-Gremium -ein sogenanntes "Schicker-Gremium" einrichten zu wollen, reagierte der Planungssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Alfred Hoch. "Erst gestern fand eine ca. 3 stündige Sitzung im Rahmen der Stadtentwicklungskommission statt, bei der u.a. die Evaluierung des Masterplanes Hauptbahnhof ausführlich diskutiert wurde", so Hoch. Es wurde zwar in philosophischer Manier ein Koordinator seitens der Stadt Wien angekündigt, doch über ein weiteres Gremium bzw. über dessen Zusammensetzung wurde kein Wort verloren. Heute wird dann plötzlich ein solches präsentiert. Bezüglich der Zusammensetzung des "Schicker-Gremiums" ist festzuhalten, dass dieses gestern - wenn auch unter dem Namen Stadtentwicklungskommission - defacto getagt hat.

Es stelle sich daher die Frage, warum nicht bereits gestern über dieses "Schicker-Gremium" gesprochen wurde. Diese Vorgangsweise sei nicht nur ein Affront gegenüber den Mitgliedern der Stadtentwicklungskommission, sondern beweise einmal mehr, dass bei der Planung in Sachen Hauptbahnhof mehr politisches Feingefühl notwendig wäre. "Eine Flucht in eine weitere Gremiumsbildung - in ein sogenanntes Gremiums-Wirrwarr - kann nur der letzte Ausweg sein, da mit der Stadtentwicklungskommission ohnedies eine ausreichende, fachlich-politische Diskussionsplattform zur Verfügung steht", so Hoch.

Besser als die Schaffung eines zusätzlichen mit der Stadtentwicklungskommission voraussichtlich großteils personenidenten Gremiums wäre die von der ÖVP forcierte und geforderte bessere Bürgerbeteiligung. "Wenn auch die Gründung des ‘Schicker-Komitees‘ zu hinterfragen ist, so ist zu hoffen, dass die dortigen etwaigen Beratungen endlich auch in die Erkenntnis münden, dass eine zweite U-Bahnanbindung, wie sie die ÖVP immer wieder gefordert hat, eine unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg des Hauptbahnhofes als Verkehrsknotenpunkt darstellt", meinte Hoch abschließend.

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