• 16.06.2009, 12:02:00
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  • OTS0165 OTW0165

TU-Professorin Sibylla Zech ist FEMtech-Expertin des Monats Juni

Wien (BMVIT) - Wissenschaft und Forschung können von der
Kreativität und der spezifisch weiblichen Perspektive, aus der
Forschung von Frauen realisiert wird, nur profitieren. Um die
Leistungen von Frauen in der Forschung sichtbar zu machen, stellt das
BMVIT seit März 2005 Frauen aus der FEMtech-Expertinnendatenbank vor,
die sich erfolgreich im Technologie- und Forschungsbereich etabliert
haben. Eine unabhängige Jury aus hochrangigen VertreterInnen aus
Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und des Personalmanagements wählte
im Juni die TU-Professorin Sibylla Zech zur "FEMtech-Expertin des
Monats". ****

Die in Feldkirch geborene Wahlwienerin studierte Raumplanung und
Raumordnung an der TU Wien, wo sie anschließend ab 1984 als
Universitätsassistentin tätig war und 2008 zur
Universitätsprofessorin für Regionalplanung und Regionalentwicklung
berufen wurde. Neben ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit an der
Technischen Universität ist Sibylla Zech Geschäftsführerin des von
ihr gegründeten Planungsbüros "stadtland" mit Sitz in Bregenz.

Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der Raum- und
Regionalentwicklung, der soziokulturell orientierten Gemeinde-,
Stadt- und Regionalplanung bzw. einer ökoeffizienten Raumplanung.
Aktuell ist sie an Forschungsprojekten aus den Bereichen
Managementplanung für Weltkulturerbe, Gender Mainstreaming,
Umweltplanung bzw. grenzüberschreitende Regionalentwicklung
beteiligt.

Frauenförderung ist für Sibylla Zech ein besonderes Anliegen.
Zahlreiche Aktivitäten zur Integration von Gender Mainstreaming in
Planungsprozesse, Projekte zur Frauenmobilität bzw. ihre Beiträge bei
Podiumsdiskussionen zeugen davon.

"Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus meine ich, dass
Absolventinnen von Planungsstudien gute Voraussetzungen für eine
verantwortungsvolle und erfolgreiche Berufstätigkeit haben,
vielleicht sogar eine bessere als Männer mit ähnlicher
Qualifikation", so Sybilla Zech. "Wir tun uns oft leichter mit heute
gefragten Planungskulturen, wie Bürgerbeteiligung, interdisziplinärer
Zusammenarbeit und grenzüberschreitendem vernetztem Denken."

Allerdings fehle vielen Kolleginnen das entsprechende Verständnis
der Umwelt und auch ihre persönlichen Lebenshintergründe erschweren
oft den Zugang zu technischen Berufen, so die Wissenschafterin.
Sibylla Zech: "Ich gehöre da zu den glücklichen Ausnahmen, die von
allen Seiten Verständnis, Motivation und Unterstützung erfahren."

Weitere Informationen sowie das ausführliche Porträt der "Expertin
des Monats" im Internet: www.femtech.at

(Schluss)

Rückfragehinweis:
Susanna Enk, Pressesprecherin
Telefon: +43 (0) 1 711 6265-8121
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

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