• 10.06.2009, 13:12:29
  • /
  • OTS0193 OTW0193

FP-Gudenus: Gemeinnützige Arbeit für straffällig gewordene Minderjährige

Suspendierung alleine ist zu wenig

Wien, 10-06-2009 (fpd) - Die verpflichtende Verrichtung
gemeinnütziger Arbeit für straffällig gewordene Schüler, in
Verbindung mit psychologischer Betreuung forderte heute der Jugend-
und Bildungssprecher der FPÖ-Wien LAbg. Mag. Johann Gudenus im
Zusammenhang mit der Diskussion rund um Suspendierungen von Schülern.

Minderjährige Schüler, die auf Grund von unangemessenem bzw.
straffälligem Verhalten von der Schule suspendiert werden, dürfen zu
Hause nicht einfach nur sich selbst überlassen werden. Dies habe
hauptsächlich negative Auswirkungen, zumal ein erzwungenes
Fernbleiben von der Bildungsstätte vom Schüler oftmals nicht einmal
als Strafe empfunden werde. Vielmehr müsse es Sinn und Zweck einer
Suspendierung sein, dass sich der Betroffene seiner Schuld bewusst
werde und in weiterer Folge von selbst darauf bedacht sei, sein
Verhalten nicht mehr zu wiederholen. Diese Haltung könne aus
freiheitlicher Sicht nur dann erreicht werden, wenn jener negativ
auffallende Schüler einerseits natürlich psychologische Hilfe in
Anspruch nehmen müsse, um das "Warum" zu hinterfragen und
andererseits dazu verpflichtet werde, gemeinnützige Arbeit, wie etwa
das Einsammeln von Müll in Parks, zu verrichten, ist Gudenus
überzeugt.

Gerade im so genannten Flegelalter von 10 bis 14 Jahren würden gerne
Grenzen ausgelotet und oftmals auch überschritten. Dieses Verhalten
sei freilich ganz normal. Wenn hier allerdings weiterhin keine
unangenehmen Konsequenzen drohen, züchte sich Wien bereits heute die
Kriminellen von morgen heran. Die Stadt habe deshalb dafür Sorge zu
tragen, straffällig gewordene Minderjährige sanft aber bestimmt in
die Schranken zu weisen, um den Halbwüchsigen die Chance auf ein
Leben außerhalb von Gefängniszellen zu geben. Die FPÖ-Wien fordert
daher, etwa eine zweiwöchige Suspendierung mit psychologischer
Betreuung und gemeinnütziger Arbeit zu verbinden, um Jugendliche
wieder auf den rechten Weg zurück zu führen. Mit freien Tagen zu
Hause würde ein Einsehen des Fehlverhaltens sowie eine Besserung des
Tuns jedenfalls nicht erreicht, so Gudenus abschließend. (Schluss) hn

Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NFW

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel