- 10.06.2009, 12:33:25
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ÖH zu UG-Novelle: Chance nutzen und Studiengebühren abschaffen
Momentane Regelung unsozial und teuer
Wien (OTS) - Im Zuge der laufenden Debatte um die vorgestellte
UG-Novelle bekräftigt die ÖH die Forderung nach einer Korrektur der
momentanen Studiengebührenregelung. Eine solche wäre nämlich durch
die laufende UG-Novelle ohne große Umstände möglich. "Die momentane
Studiengebührenregelung ist unsozial, höchst leistungsfeindlich und
darüberhinaus wahrscheinlich nicht einmal rentabel, wie kürzlich
veröffentlichte Zahlen der Uni Wien zeigen. Besonders prekär ist die
Situation dabei für motivierte Studierende, welche ein Zweitstudium
belegen. Darüber hinaus gehen wir nach unserem letzten
Informationsstand davon aus, dass die verbleibenden
Gebührenzahler/innen ausschließlich das Personal finanzieren, dass
zur Kontrolle ihrer Anträge notwendig ist.", bekräftigt
ÖH-Vorsitzender Samir Al-Mobayyed.
Aus Sicht der ÖH würde sich daher jetzt eine hervorragende
Möglichkeit bieten, diesen teils missglückten Beschluss aus dem
September 2009 zu korrigieren. "Wir fordern daher die Regierung auf,
diese Farce rund um die Studiengebühren endgültig zu beenden. SPÖ und
ÖVP müssen einsehen, dass die Regelung, so wie sie jetzt lautet,
keinen Sinn ergibt. Einzige vernünftige Konsequenz ist eine komplette
Abschaffung der Gebühren", fordert Al-Mobayyed abschließend.
Rückfragehinweis:
Österreichische Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft (ÖH)
Peter Schweinberger, Pressesprecher
Tel.: 01/310-88-80/59, Mobil: 0676 888 52 211
mailto:[email protected] http://www.oeh.ac.at
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