Neuer Obmann in der Kärntner Gebietskrankenkasse: Dietmar Samnitz folgt Helmut Pansi

Klagenfurt (OTS) - Nach mehr als vierzehnjähriger Tätigkeit als Obmann der Kärntner Gebietskrankenkasse hat Helmut Pansi aus Gründen seiner Pensionierung diese Funktion zurückgelegt.

Der Vorstand der Kärntner Gebietskrankenkasse wählte unter der Leitung von Obmannstellvertreter KommR Rudolf Gross auf Vorschlag der Dienstnehmervertreter den bisherigen 2. Obmannstellvertreter Dietmar Samnitz zum neuen Kassenobmann in Kärnten. 2. Obmannstellvertreter ist das bisherige Vorstandsmitglied Gernot Kleißner.

Für die Gruppe der Dienstgeber gratulierte der 1. Obmannstellvertreter KommR Rudolf Gross den neubestellten Funktionären und sprach sich für eine weiterhin gut funktionierende Zusammenarbeit aus.

Dietmar Samnitz als neu gewählter Obmann der Kärntner Kasse spricht sich für die Aufrechterhaltung und finanzielle Absicherung des solidarischen Konzeptes aus. Gerade Versicherte wie jene Kärntens mit strukturellen Nachteilen sind auf eine funktionierende und auf Solidarität ausgerichtete Krankenversicherung angewiesen. Gleichzeitig bedeutet dieses bewährte System finanzielle Berechenbarkeit und Stabilität für das gesamte Gesundheitswesen. Der Zugang zu medizinischen Leistungen muss weiterhin, unbeschadet der finanziellen Lage und der sozialen Stellung, gesichert sein, fordert Dietmar Samnitz. Daher sind auch die in Diskussion stehenden neuerlichen Mittel für die Leistungsfähigkeit der GKK's durch die Politik sicher zu stellen und für "kassenfremde Leistungen" sind entsprechende Ersatzmittel per Gesetz festzulegen.

Dem bisherigen Obmann Helmut Pansi sprach Dietmar Samnitz höchste Wertschätzung für dessen Engagement im Interesse der Kärntner Versichertengemeinschaft und für sein unbeirrtes Eintreten für die Aufrechterhaltung einer Solidargemeinschaft aus. Die bisherigen Aktivitäten in Richtung mehr Kundenorientierung werden auch weiterhin verfolgt und umgesetzt werden, kündigte der neue GKK-Obmann an.

Zwanzig Jahre Selbstverwaltung: Helmut Pansi

Seit rund zwanzig Jahren war Helmut Pansi als Funktionär der Selbstverwaltung tätig. Davon mehr als 14 Jahre als Obmann der Kärntner Gebietskrankenkasse. Unter seiner Vorsitzführung konnte die Kärntner Gebietskrankenkasse ihren Kurs als kundenorientierter Dienstleister mit einer Vielzahl neuer Leistungen unter gleichzeitig schwierigen Rahmenbedingungen umsetzen.

In Funktionsperioden, die Helmut Pansi zu verantworten hatte, musste die Selbstverwaltung der Krankenkasse und das Management mehrere Sparprogramme, die sowohl gesetzlich, aber auch aus eigenem Antrieb vorgegeben wurden, erfolgreich umsetzen. Etliche Aktivitäten als Gesundheitskasse haben vor allem im Bereich der Prävention hohe Wertschätzung erlangt. Heute ist die KGKK in der Betrieblichen Gesundheitsförderung ebenso wie in der Servicestelle Schule anerkannt. Auch die Sicherstellung der medizinischen Versorgung bzw. deren Zugängigkeit konnte im Laufe der letzten 1 1/2 Jahrzehnte verbessert werden. Im Zeitraum von 1995 bis dato wurden rund 100 zusätzliche Planstellen geschaffen. Für beitragsfrei mitversicherte Angehörige konnten neue medizinische Leistungen, z. B. die "orthopädische Rehabilitation" und eine solche für Herzpatienten erweitert werden.

Die Servicestellen der Kärntner Kasse wurden in den letzten Jahren zügig ausgebaut, auf modernsten Stand gebracht und haben mit den Ambulatorien ein hohes Ansehen und Wertschätzung in der Bevölkerung erlangen können.

Mit der im Sommer 2009 in Betrieb gehenden neuen Verwaltungsstelle in Villach konnte ein seit vielen Jahren anstehendes Problem erfolgreich gelöst werden.

Diese einzelnen Highlights umschreiben das erfolgreiche Wirken der Selbstverwaltung der Kärntner Gebietskrankenkasse unter der Vorsitzführung von Helmut Pansi. "Vorrangig war für mich immer das Eintreten für die Versicherten und das Erreichen einer guten Versorgung durch eine entsprechende Finanzierung" umschreibt der in Pension gegangene langjährige Kassenobmann seine Zielsetzungen und Anliegen. Sein größter Wunsch neben Gesundheit für seine Familie und sich ist, dass die Solidarität im Gesundheitswesen nicht nur "ausgerufen", sondern auch finanziell abgesichert wird.

Von Seiten der Kassenverantwortlichen, sowohl der Selbstverwaltung wie auch der Direktion, wird dem jungen Pensionisten alles Gute für den neuen Lebensabschnitt gewünscht.

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Direktor Dr. Alfred Wurzer
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