Johannes Hahn: Professorinnenanteil durch Excellentia-Programm deutlich erhöht

Wissenschaftsminister eröffnet BMWF-Enquete "Frauen und Professur"

Wien (OTS) - "Für den Wissenschafts- und Forschungsstandort Österreich ist es wesentlich, dass exzellente Wissenschafterinnen und Forscherinnen an den Universitäten und Forschungseinrichtungen arbeiten. Damit uns das verstärkt gelingt, müssen wir Karriereentwicklungen nach internationalem Vorbild ermöglichen", so Wissenschaftsminister Johannes Hahn anlässlich der Eröffnung der Enquete "Frauen und Professur" im Wissenschaftsministerium. Für die Enquete heute Nachmittag konnten namhafte Vortragende der Universitäten Göttingen, Genf, Graz und Wien gewonnen werden.

"Der internationale Vergleich von Best-Practice-Modellen in der Frauenförderung und die Möglichkeit zum Austausch bei der Enquete werden der Frauenförderung in Österreich neue Impulse geben", ist Hahn überzeugt. In Österreich wurde der Weg einer kombinierten Förderungsstrategie gewählt: Frauenförderung ist Teil der Hochschulsteuerung und damit ein wichtiger Bestandteil der kommenden Leistungsvereinbarungsperiode 2010-2012. Zusätzlich initiiert das BMWF Förderungsprogramme wie Excellentia, um erwünschte Entwicklungen an den Universitäten zu fördern.

Edit Kirsch-Auswärter vom Gleichstellungsbüro der Universität Göttingen, Susan Armstrong von jenem der Universität Genf sowie die Vizerektorin der Universität Graz Renate Dworczak widmen sich bei der Enquete in ihren Beiträgen der universitären Frauenförderung aus internationaler Sicht und stellen institutionelle Neuerungen in der Gleichstellungspolitik an Universitäten vor. In der anschließenden Podiumsdiskussion stellen sich die genannten Referentinnen sowie Anke Hanft von der Wissenschaftlichen Steuerungsgruppe AQA, Renée Schroeder vom Frauenpolitischen Beirat im BMWF und Georg Winkler, Rektor der Universität Wien, Fragen zum Thema "Frauenförderung als strategisches Instrument der Qualitätssicherung an Universitäten".

Seit Bestehen des Programms Excellentia sind 106 Professorinnen an Österreichs Universitäten berufen worden. Das BMWF hat diese Wissenschafterinnen nun in einer aktuellen Broschüre "Excellentia 2004-2008" portraitiert. Neben dem persönlichen Werdegang, den Forschungsschwerpunkten sowie internationalen Berufungen bieten persönliche Einblicke ein vielschichtiges Bild der Persönlichkeiten. Das BMWF setzt mit dieser Initiative das Sichtbarmachen von Frauen in der Wissenschaft fort.

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