• 09.06.2009, 12:55:29
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Johannes Hahn: Professorinnenanteil durch Excellentia-Programm deutlich erhöht

Wissenschaftsminister eröffnet BMWF-Enquete "Frauen und Professur"

Wien (OTS) - "Für den Wissenschafts- und Forschungsstandort
Österreich ist es wesentlich, dass exzellente Wissenschafterinnen und
Forscherinnen an den Universitäten und Forschungseinrichtungen
arbeiten. Damit uns das verstärkt gelingt, müssen wir
Karriereentwicklungen nach internationalem Vorbild ermöglichen", so
Wissenschaftsminister Johannes Hahn anlässlich der Eröffnung der
Enquete "Frauen und Professur" im Wissenschaftsministerium. Für die
Enquete heute Nachmittag konnten namhafte Vortragende der
Universitäten Göttingen, Genf, Graz und Wien gewonnen werden.

"Der internationale Vergleich von Best-Practice-Modellen in der
Frauenförderung und die Möglichkeit zum Austausch bei der Enquete
werden der Frauenförderung in Österreich neue Impulse geben", ist
Hahn überzeugt. In Österreich wurde der Weg einer kombinierten
Förderungsstrategie gewählt: Frauenförderung ist Teil der
Hochschulsteuerung und damit ein wichtiger Bestandteil der kommenden
Leistungsvereinbarungsperiode 2010-2012. Zusätzlich initiiert das
BMWF Förderungsprogramme wie Excellentia, um erwünschte Entwicklungen
an den Universitäten zu fördern.

Edit Kirsch-Auswärter vom Gleichstellungsbüro der Universität
Göttingen, Susan Armstrong von jenem der Universität Genf sowie die
Vizerektorin der Universität Graz Renate Dworczak widmen sich bei der
Enquete in ihren Beiträgen der universitären Frauenförderung aus
internationaler Sicht und stellen institutionelle Neuerungen in der
Gleichstellungspolitik an Universitäten vor. In der anschließenden
Podiumsdiskussion stellen sich die genannten Referentinnen sowie Anke
Hanft von der Wissenschaftlichen Steuerungsgruppe AQA, Renée
Schroeder vom Frauenpolitischen Beirat im BMWF und Georg Winkler,
Rektor der Universität Wien, Fragen zum Thema "Frauenförderung als
strategisches Instrument der Qualitätssicherung an Universitäten".

Seit Bestehen des Programms Excellentia sind 106 Professorinnen an
Österreichs Universitäten berufen worden. Das BMWF hat diese
Wissenschafterinnen nun in einer aktuellen Broschüre "Excellentia
2004-2008" portraitiert. Neben dem persönlichen Werdegang, den
Forschungsschwerpunkten sowie internationalen Berufungen bieten
persönliche Einblicke ein vielschichtiges Bild der Persönlichkeiten.
Das BMWF setzt mit dieser Initiative das Sichtbarmachen von Frauen in
der Wissenschaft fort.

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
Minoritenplatz 5, 1014 Wien
Pressebüro
Tel.: +43/1/53120-9007

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