• 05.06.2009, 10:44:40
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APA-OTS Politikportalanalyse: EU-Wahlkampffinale und Causa Graf

Innsbruck / Wien (OTS) - Das Innsbrucker MediaWatch Institut
erstellt im Auftrag von APA-OTS wöchentlich das Top-30 Ranking der
meist genannten Politikerinnen und Politiker in den österreichischen
Tageszeitungen. Im aktuellen Untersuchungszeitraum (29. Mai bis 04.
Juni 2009) steht der dritte Nationalratspräsident Martin Graf an
erster Position. EU-Spitzenkandidat der ÖVP Ernst Strasser belegt
Rang zwei, FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache folgt auf Rang drei.

Die Debatte zur Causa Martin Graf (Rang eins, 715 Nennungen) rückt
auch diese Woche in den Mittelpunkt der heimischen Berichterstattung.
In einer außerordentlichen Präsidialsitzung versuchen SPÖ und Grüne
eine Abwahl des umstrittenen Dritten Nationalratspräsidenten Martin
Graf zu ermöglichen. Bundeskanzler Werner Faymann (Rang vier, 264
Nennungen) befürwortet ein Gesetz, wonach die Abwahl des
Nationalratspräsidenten künftig per Zweidrittelmehrheit ermöglicht
werden soll. Dieses Vorhaben scheitert jedoch an der Zustimmung der
anderen Parteien. Vizekanzler Josef Pröll (Rang acht, 222 Nennungen)
verlangt von Graf, dass er abdanke oder sich von den Äußerungen gegen
den Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Ariel Muzicant
distanziere und entschuldige. Bundeskanzler Faymann spricht sich
zusätzlich dafür aus, dass FPÖ-Mandatare in Zukunft keine politischen
Ehrenämter erhalten sollen. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache (Rang
drei, 292 Nennungen) sieht Graf als "Opfer" und spricht in diesem
Zusammenhang von einer "bewussten methodischen Hetze" gegen die
Freiheitlichen.
Ein weiterer medialer Höhepunkt in der aktuellen Untersuchungswoche
ist die bevorstehende EU-Wahl am Sonntag. Den Spitzenkandidaten
bleiben nur noch wenige Tage um ihre Wähler zu mobilisieren. In der
ORF-Elefantenrunde am Dienstag diskutierten Hannes Swoboda, SPÖ (Rang
fünf, 249 Nennungen), Ernst Strasser, ÖVP (Rang zwei, 317 Nennungen),
Hans-Peter Martin, Liste Dr. Martin (Rang sieben, 236 Nennungen),
Ulrike Lunacek, Grüne (Rang 13, 100 Nennungen), Andreas Mölzer, FPÖ
(Rang neun, 182 Nennungen) und Ewald Stadler, BZÖ (Rang sechs, 243
Nennungen) über den besten Weg europäische Politik zu betreiben.

Neueinstiege in das aktuelle Top-30 Politikerranking: Barbara
Prammer, SPÖ (Rang 16, 82 Nennungen); Johannes Voggenhuber, Grüne
(Rang 19, 68 Nennungen); Alois Stöger, SPÖ (Rang 20, 67 Nennungen);
Benita Ferrero-Waldner, EU-Kommission (Rang 21, 63 Nennungen); Rudolf
Hundstorfer, SPÖ (Rang 22, 54 Nennungen); Anton Steixner, ÖVP (Rang
23, 52 Nennungen); Erwin Pröll, ÖVP (Rang 25, 50 Nennungen); Paul
Rübig, ÖVP (Rang 26, 47 Nennungen); Günther Kräuter, SPÖ (Rang 27, 45
Nennungen); Karlheinz Kopf, ÖVP und Herbert Sausgruber, ÖVP (beide
Rang 28, je 44 Nennungen).

Diese Woche finden sich im Top-30 Ranking 13 Politikerinnen und
Politiker der ÖVP und acht der SPÖ. Die FPÖ ist mit drei Vertretern
präsent, dicht gefolgt von den Grünen mit zwei. Das BZÖ stellt einen
Akteur.

Außerdem unter den Top-30: EU-Mandatar Hans-Peter Martin von der
gleichnamigen Liste, Bundespräsident Heinz Fischer und EU-Kommissarin
Benita Ferrero-Waldner.

MediaWatch analysiert im Auftrag von APA-OTS die Präsenz
österreichischer Politiker in der Berichterstattung der heimischen
Tageszeitungen. Das wöchentlich aktualisierte Ranking ist über das
OTS-Politikerportal www.politikportal.at kostenlos abrufbar.

MediaWatch-Report Politik

Der MediaWatch-Report Politik erscheint jeden Dienstag.
Trendentwicklungen, Themenkarrieren und Positionen von Österreichs
Spitzenpolitikerinnen und -politikern werden grafisch übersichtlich
aufbereitet und auf einen Blick erfassbar. Das MediaWatch-Institut
analysiert in dem umfassenden Report wöchentlich die mediale
politische Kommunikation Österreichs in 16 österreichischen
Tageszeitungen, 25 TV-Nachrichtensendungen und sieben
Radio-Nachrichtensendungen.

Fokus - Europawahl 2009

Anlässlich der Europawahl 2009 bietet der MediaWatch-Report
Politik zusätzlich einen Analyse-Schwerpunkt und beleuchtet in den
Ausgaben bis zur Wahl die Medienpräsenz der Spitzenkandidatinnen und
-kandidaten.

Der kostenpflichtige MediaWatch-Report Politik mit zahlreichen
Grafiken und Detailinformationen kann über die Rechercheplattform
APA-Online-Manager, die DeFacto-WissensWelt unter
www.defacto.at/wissenswelt/ oder direkt bei MediaWatch unter
[email protected] bezogen werden.

Rückfragehinweis:

MediaWatch Institut für Medienanalysen GmbH
   Hannes Vorhofer 
   Geschäftsführer
   Tel.: +43 512 588 959-0
   E-Mail: [email protected]
   http://www.apa-mediawatch.at
   
   
   APA - Austria Presse Agentur 
   Barbara Rauchwarter 
   Leitung Marketing & Kommunikation
   Tel.: +43/1/360 60-5700 
   E-Mail: [email protected]
   http://www.apa.at

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