• 04.06.2009, 12:25:53
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BZÖ-Klubklausur: Bucher und Stadler präsentierten 10-Punkte-Ökoresolution BILD

BZÖ am Schanzentisch: Wir verspüren Rückenwind von Mitte-Rechts

„Wir wollen abheben mit unseren energiepolitischen Visionen. Die Energie ist die Schlüsselfrage der Zukunft und das BZÖ als Zukunftspartei hat Maßnahmen erarbeitet, um für Österreich Energiesicherheit und leistbare Energie zu gewährleisten“, stellte heute BZÖ-Chef Klubobmann Abg. Josef Bucher in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit BZÖ-Spitzenkandidat und Österreichs Volksanwalt in Brüssel, Mag. Ewald Stadler, auf der Sprungschanze in Ramsau fesv.l.n.r. BZÖ-Energiesprecher Mag. Rainer Widmann, BZÖ-Chef Josef Bucher, Abg. Mag. Ewald Stadler, BZÖ-Umweltsprecher Robert Lugar

Ramsau (OTS) - "Wir wollen abheben mit unseren energiepolitischen
Visionen. Die Energie ist die Schlüsselfrage der Zukunft und das BZÖ
als Zukunftspartei hat Maßnahmen erarbeitet, um für Österreich
Energiesicherheit und leistbare Energie zu gewährleisten", stellte
heute BZÖ-Chef Klubobmann Abg. Josef Bucher in einer gemeinsamen
Pressekonferenz mit BZÖ-Spitzenkandidat und Österreichs Volksanwalt
in Brüssel, Mag. Ewald Stadler, auf der Sprungschanze in Ramsau fest.

Bucher und Stadler präsentierten gemeinsam mit BZÖ-Umweltsprecher
Abg. Ing. Robert Lugar und BZÖ-Energiesprecher Abg. Mag. Rainer
Widmann folgende bei der BZÖ-Klubklausur erarbeitete
10-Punkte-Ökoresolution mit dem Ziel, Österreich in der Zukunft
energieautark zu machen:

1. Entwicklung eines neuen Ökostromgesetzes, das alternative
Energieformen für die Menschen leistbarer macht.
2. Vereinheitlichung der Bauordnungen, um österreichweit einheitliche
Förderungen und Standards zu erreichen.
3. Saubere, günstige und leise Elektrofahrzeuge forcieren. Dabei
sollen Anreize geschaffen werden, um die Menschen zum Umstieg zu
bewegen.
4. Schaffung eines Kompetenzzentrums für erneuerbare Energien, um
wissenschaftliche Erkenntnisse auch in der Praxis umzusetzen.
5. Beginn einer Energieoffensive für Österreich, um mehr
Energieeffizienz zu erreichen. Wichtig dabei ist eine Transparenz bei
den Stromrechnungen.
6. Forcierung der thermischen Sanierung als Jobmotor. Durch ein
zinsenloses Kreditmodell sollen Einfamilienhausbesitzer dazu
motiviert werden, ihre Häuser im Sinne der Energieeffizienz zu
sanieren.
7. Ausstieg aus dem Euratom-Vertrag. Die Österreicher haben 1978
entschieden, dass das Land nicht an einer friedlichen Nutzung der
Kernenergie teilnimmt. Daher keine jährliche 40 Millionen Euro teure
Zwangsmitgliedschaft des atomfreien Österreichs.
8. Nein zur Nabucco-Leitung als Hebel für den EU-Beitritt der Türkei.
Die EU ist gefordert, eine gesamteuropäische Gasversorgung
sicherzustellen.
9. Eine einheitliche, transparente Stromtarifrichtlinie. Es muss eine
transparente Stromtarifgestaltung hergestellt werden.
10. Eine EU-weite Vereinheitlichung der Akkus sowie eine Verstärkung
des Netzausbaus unter Berücksichtigung der Interessen der
Bevölkerung.

Stadler zeigte sich optimistisch für die EU-Wahl am kommenden
Sonntag: "Das BZÖ verspürt Rückenwind, besonders vom Mitte-Rechts",
betonte der BZÖ-Spitzenkandidat am Schanzentisch.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at .

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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