GRAS macht ernst und ficht ÖH-Wahl an

Hahns E-Voting-Experiment ist auf ganzer Linie gescheitert

Wien (OTS) - "Wie bereits vor der ÖH-Wahl angekündigt, ficht die GRAS die ÖH-Wahlen aufgrund von E-Voting an," so Sigrid Maurer, Spitzenkandidatin der GRAS. "Das E-Voting-Experiment Hahns ist auf ganzer Linie gescheitert - zu Lasten der Studierenden, die als Versuchskaninchen missbraucht wurden.", so Maurer weiter. Als ob die Nichteinhaltung von verfassungsrechtlichen Grundprinzip ien wie der freien, geheimen und persönlichen Wahl nicht schon genug wären, gab es zahlreiche weitere schwerwiegende Fehler und Pannen durch die elektronische Wahl und die Umstellung auf ein elektronisches WählerInnenverzeichnis.

"Der chaotische Ablauf der ÖH-Wahl hat die Befürchtungen der GRAS bei Weitem übertroffen," sagt Sigrid Maurer, Spitzenkandidatin der GRAS. Die undemokratische Wahl wird nun an allen 13 Universitäten, an denen die GRAS kandidiert hat, angefochten. Nachdem die Wahlkommissionen der einzelnen Universitäten eine Stellungnahme abgegeben haben geht das Verfahren weiter an die Bundeswahlkommission und bei Nichtaufhebung der Wahl weiter an das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung sowie an den Verfassungsgerichtshof. "Die GRAS geht davon aus, dass auch die Behörden inzwischen erkennen, dass mi t Demokratie nicht gespielt werden darf und die Wahl dementsprechend aufgehoben wird.", so Maurer abschließend.

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