Karas: Die EU muss zum globalen Wissens- und Innovationsmotor werden!

Salcher: Wir brauchen eine Generation, die stolz darauf ist, Europäer zu sein

Wien (OTS) - Verstärkte europäische Anstrengungen zur Förderung der Bildungs- und Ausbildungsstandards forderten heute ÖVP-Europaklubobmann Mag. Othmar Karas und der Schul- und Bildungsexperte Dr. Andreas Salcher in einer gemeinsamen Pressekonferenz in Wien. "Die Bildungskluft in den europäischen Staaten wird immer größer, der Niveauabstand zwischen sehr gut und schlecht Ausgebildeten immer höher", warnte Karas. "Bildung ist dabei ein ausschlaggebender Zukunftsfaktor und entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit Europas in der Welt. Mit über 4.000 Universitäten, 17 Millionen Studierenden und 1,5 Millionen Lehrenden hat Europa jedoch das Potential, um aus der EU einen globalen Wissens- und Innovationsmotor zu machen", so Karas. "Wir brauchen in Europa auch eine europäische Spitzeninstitution, die Lehrer und Ausbildende auf ihre Aufgaben im europäischen Kontext vorbereitet", ergänzte Salcher.

ÖVP-Europaklubobmann Othmar Karas forderte in diesem Zusammenhang eine bessere Vernetzung der Bildungseinrichtungen, um einen echten europäischen Bildungs-, Hochschul- und Forschungsraum zu schaffen. "Das Wissen ist vorhanden. Europa ist reich an Kreativität, Expertise und Kompetenz. Wir müssen die unterschiedlichen Wissenspools aber besser zusammenführen, um die Synergien europäischen Know Hows besser nutzbar zu machen", sieht Karas Verbesserungsbedarf. "Was in der Wirtschaft selbstverständlich ist, muss auch für Lehre und Ausbildung gelten. Die Herausforderungen werden von den Experten zwar klar erkannt. Die Bildungssysteme der EU-Staaten sind jedoch teuer und zu wenig Output-orientiert. Die Kluft zwischen guten und schlechten Schulen wird immer größer", warnte Salcher.

Karas kündigte an, in der kommenden Legislaturperiode der Erhöhung der Bildungsförderung im EU-Budget besondere Aufmerksamkeit schenken zu wollen: "Jede Investition in die Bildung ist eine Investition in die Zukunft. Wie bei jeder Investition gilt aber auch hier: Das Geld will gut und klug angelegt sein, um den maximalen Nutzen erzielen zu können. Darauf werde ich achten, denn das Europaparlament entscheidet bei jedem Euro mit - auch und gerade bei den EU-Bildungsprogrammen. Vor allem für die Lehrkräfte muss es bessere Ausbildungsprogramme geben, die Budgets für Bildungsprogramme der EU müssen erhöht werden", forderte Karas abschließend.

Andreas Salcher ging abschließend auf die bevorstehende Europawahl ein und gab auch eine persönliche Wahlempfehlung für Karas ab: "So wie ich ist auch er ein überzeugter Europäer der ersten Stunde. Stefan Zweig hatte seine Lebensbilanz 'Die Welt von gestern' ursprünglich mit 'Erinnerungen eines Europäers' betitelt. Heute brauchen Österreich und Europa mehr denn je eine neue Generation von Bürgern und Politikern, die stolz darauf sind zu sagen: 'Ich bin Europäer'. Othmar Karas ist einer von ihnen - und deshalb verdient er am 7. Juni unsere Vorzugsstimme", betonte Salcher.

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