SP-Hora ad VP-Hoch: Anbindung des künftigen Hauptbahnhofs an öffentliche Verkehrsmittel mehr als ausreichend

Wien (SPW-K) - "Der neue Hauptbahnhof wird an öffentliche Verkehrsmittel mehr als ausreichend angebunden sein. Die Errichtung einer Dutzende Millionen teuren zweiten U-Bahnlinie bis zum Bahnhof ist deshalb nicht notwendig. Das haben auch die Untersuchungen der Experten über die zu erwartenden Verkehrsströme ergeben", stellte Mittwoch der Verkehrssprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Karlheinz Hora, zu der neuerlich erhobenen Forderung von VP-Gemeinderat Hoch fest.

"Mit mehr als einem halben Dutzend S-Bahnlinien aus allen Richtungen, der U-Bahnlinie U 1, den Straßenbahnlinien D, O und 18, den städtischen Autobuslinien 13 A und 69 A und zahlreichen regionalen Buslinien wird den Fahrgästen ein besonders breit gefächertes und leistungsfähiges Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln im Bereich des Hauptbahnhofes zur Verfügung stehen", meinte Hora. Nicht zuletzt überlegten die ÖBB sogar, für künftig durchgehende Fernzüge auch in anderen Eisenbahnstationen in Wien Halte einzulegen, um damit die Fahrgastströme weiter sinnvoll zu splitten. Hora: "Offensichtlich hat Gemeinderat Hoch noch immer nicht begriffen, dass der künftige Hauptbahn nicht als Nahverkehrs-, sondern vor allem als Fernverkehrsdrehscheibe fungieren wird". Auch sei die Berufung des VP-Politikers auf einen noch nicht einmal ansatzweise in Rohfassung vorliegenden - und deshalb im Ausschuss gar nicht zur Sprache gekommenen - Rechnungshofbericht unsachlich.

Das wisse natürlich auch Gemeinderat Hoch genau, so Hora. Uneinsichtig seien deshalb nicht die Planungsverantwortlichen für den öffentlichen Verkehrsanschluss des Hauptbahnhofes, sondern der VP-Mandatar, der meine, allein Kritik um der Kritik Willen üben zu müssen, schloss Hora. (Schluss)

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