Kunstunis sehen in Empfehlung des Wissenschaftsrats Stärkung ihrer Position

(OTS) - Die heute präsentierten Empfehlungen des Österreichischen Wissenschaftsrates zur Entwicklung der Kunstuniversitäten werden von diesen ausdrücklich begrüßt. Durch ihre profunde Analyse sind die Empfehlungen geeignet, die Position der sechs Kunstuniversitäten in den Verhandlungen mit dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF) über die Leistungsvereinbarung zu stärken. Gestützt auf die Erkenntnisse des Wissenschaftsrates richten die Kunstunis den dringenden Appell an die Adresse des BMWF, sich bei den Verhandlungen über die Leistungsvereinbarung der besonderen Bedeutung der Kunstuniversitäten als "Teil des nationalen Innovationssystems" bewusst zu sein.

So hält der Wissenschaftsrat unter anderem fest, dass sich die Kunstuniversitäten in Österreich "in den letzten Jahren mit immer stärkeren Profilen etablieren" konnten. Um auf diesem hoch kompetitiven Felde weiterhin zu bestehen, sei es daher - so der Wissenschaftsrat - "wichtig, ihnen hierfür auch die notwendigen Ressourcen (finanzieller wie institutioneller Art) zur Verfügung zu stellen". Aus Sicht der Kunstuniversitäten bedeutet dieser Aufruf, dass jede Einschränkung in ihrem Entwicklungspotenzial - konkret jede unterproportionale Budgetdotierung der Kunstunis - der Zukunft von Österreichs Hochschulsystem abträglich wäre. Die Entwicklung Österreichs als international beachtetes Kunstzentrum und als - nach innen und außen - wirksamer Innovationsmotor braucht daher handlungsfähige Kunstuniversitäten.

Dr. Gerald Bast
Stellvertreter des Präsidenten und Sprecher der Kunstuniversitäten der Österreichischen Universitätenkonferenz

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