FP-Gudenus: In welcher Traumwelt lebt BM Fekter?

Exekutive in Wien von Politik im Stich gelassen - dringend Unterstützung benötigt

Wien, 03-06-2009 (fpd) - Die Exekutive wurde kaputtgespart, die Kriminalität steige in unermessliche Höhen und Ostbanden hätten in Wien schon lange freie Hand. Bundesministerin Fekter müsse daher in einer Traumwelt leben, wenn sie behaupte, dass die Exekutive bestens gewappnet sei, kritisiert heute der Sicherheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Mag. Johann Gudenus die jüngsten Aussagen Fekters.

Der eklatante Personalmangel habe dazu geführt, dass Burnout bei der Polizei längst keine Seltenheit mehr sei. Immer mehr Beamte seien auf Grund der dauerhaften Überbelastung davon betroffen. Fekter verharre trotzdem weiterhin auf ihrem Standpunkt, dass genügend Polizisten im Einsatz seien. Dabei sei es gerade in Wien zu einer Kriminalitätsexplosion gekommen, welche die unterbesetzte Exekutive alleine nicht in den Griff bekommen könne. Dazu komme, dass sicherlich zwei Drittel der Wachzimmer in Wien sanierungsbedürftig seien. Fekter, Häupl und Co. sehen auch hier wort- und tatenlos zu. Es sei eine Schmach, so Gudenus, dass jenen Beamten, die für die Sicherheit der Bürger sorgen, nicht einmal ein ordentlicher Arbeitsplatz vergönnt sei.

Die Exekutive nehme eine der wichtigsten Aufgaben in dieser Stadt ein, nämlich jene, für Sicherheit und Ordnung zu sorgen und die Bevölkerung zu beschützen. Polizisten tragen daher eine gewaltige Verantwortung, wofür ihnen Dank und die dringend notwendige Unterstützung seitens der Politik gebühre. Stattdessen habe man sie im Stich gelassen und kaputtgespart. In diesem Zusammenhang sei auch die geringe Entlohnung erwähnt. Die FPÖ fordert daher sowohl die Aufstockung des Personals um mindestens 1500 Polizisten in Wien, als auch die Schaffung einer Mehrdienstzulage, um einerseits den Beruf Polizist attraktiver zu machen und andererseits jedenfalls auch ihrer Arbeit mehr Wertschätzung entgegen zu bringen. Einmal mehr sei Fekter daher aufgefordert, nun endlich nicht mehr nur zu reden, sondern tatsächlich auch zu handeln, schließt Gudenus. (Schluss) hn

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