S 7 Fürstenfelder Schnellstraße: UVP-Verfahren für Abschnitt Ost eingeleitet

Geplanter Baubeginn Dobersdorf - Heiligenkreuz (Staatsgrenze): 2011

Dobersdorf/Bgld (OTS) - Heute, am 29. Mai 2009, wird der Abschnitt Ost der S 7 von Dobersdorf bis zur Staatsgrenze bei Heiligenkreuz zur Umweltverträglichkeitsprüfung bei der zuständigen Behörde, dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), eingereicht. Damit folgt der Abschnitt Ost dem Abschnitt West plangemäß mit einem Jahr Abstand. "Es ist uns bei der S 7 gelungen, ein Projekt zu planen, das die derzeit problematische Verkehrssituation in der Region effizient und wirksam verbessert und gleichzeitig größtmöglichen Schutz für die Bevölkerung und die Umwelt bietet," betont DI Christian Honeger, Leiter der Abteilung Planung der ASFINAG Bau Management GmbH.
Im Rahmen der UVP werden sämtliche möglichen Auswirkungen der S 7 (sowohl in der Bauphase als auch im späteren Betrieb) auf die Bevölkerung und den Naturraum im Sinne eines "vorsorgenden" Schutzes geprüft. Projektleiter DI Dieter Hintenaus: "Maßnahmen zur Reduzierung und Verhinderung von etwaigen negativen Auswirkungen wurden in der UVE durch die ASFINAG bereits detailliert festgelegt. Die Abwicklung des gesamten Verfahrens wird voraussichtlich etwa ein Jahr dauern".

Status UVP Abschnitt West:

Die UVE für den Abschnitt West der S 7 wurde bereits am 16. Mai 2008 eingereicht. Das Verfahren S 7 ist voll im Laufen. Von 19.12.2008 bis 13.02.2009 wurden sämtliche Einreichunterlagen in den Anrainergemeinden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zahlreiche Stellungnahmen wurden bei der Behörde eingereicht. Die ASFINAG geht von einer mündlichen Verhandlung im Frühherbst 2009 aus und erwartet den UVP-Bescheid noch in diesem Jahr.

Parallel hierzu laufen bereits bauvorbereitende Maßnahmen, wie archäologische Grabungen und Baugrunderkundungen sowie die Grundeinlösen.

Kombination mit ungarischen Straßenbauvorhaben:

Die S 7 soll ihre Weiterführung auf ungarischem Staatsgebiet mit der M 8 finden. Diese führt von Heiligenkreuz direkt in östlicher Richtung bis nach Szolnok. Laufende Abstimmungen mit den ungarischen Behörden sind erfolgt, eine Verkehrsfreigabe wird seitens Ungarn ebenfalls für 2014 angepeilt. Das S7-Projekt der ASFINAG berücksichtigt aber auch den Fall, dass sich auf ungarischer Seite eventuell Verzögerungen ergeben. In diesem Fall endet die S 7 bereits bei der L 116 im Raum Heiligenkreuz; der Verkehr wird über die zu adaptierende Lkw Umfahrung zum bestehenden Grenzübergang geführt. Das Teilstück von der L 116 bis zur Staatsgrenze kann dann jederzeit in Abstimmung mit den ungarischen Zeitplänen gebaut werden.

Geplanter Bauablauf
Abschnitt West (Riegersdorf - Dobersdorf): 2010 - 2014
Abschnitt Ost (Dobersdorf - Staatsgrenze bei Heiligenkreuz): 2011 -2014

Gesamtkosten: netto ca. Euro 559,00 Mio.

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