AUVA: Vorstand bestellt drei neue Spitzenpositionen

Wien (OTS) - Der Vorstand der Allgemeinen
Unfallversicherungsanstalt (AUVA) hat drei neue Spitzenpositionen bestellt. Ab 1. Juni 2009 werden Mag. Gustav Kaippel als Stellvertreter des Generaldirektors, Dr. Andreas Greslehner als Ärztlicher Direktor und Dr. Gudrun Seiwald als Stellvertreterin des Ärztlichen Direktors für die AUVA tätig sein.

"Ich freue mich, dass wir das operative Führungsteam der AUVA mit derart kompetenten Persönlichkeiten besetzen konnten. Gleichzeitig danke ich ihren Vorgängern für ihre vorbildliche Leistung und ihr hohes Engagement für die AUVA", so AUVA Obmann KommR Renate Römer. "Mit diesem 'Generationswechsel' ist die Fortsetzung des Erfolgskurses der AUVA weiterhin gewährleistet". - Dr. Günther Weingessel (Stellvertreter des Generaldirektors) Prof. Dr. Hartmut Pelinka (Ärztlicher Direktor) und Univ.-Prof. Dr. Peter Pils (Stellvertreter des Ärztlichen Direktors) treten ihren wohlverdienten Ruhestand an.

Der neue Stellvertreter des Generaldirektors, Mag. Gustav Kaippel, war zuletzt als Direktor für die Abteilungen Finanz, Informatik und Organisation verantwortlich. Seine bisherigen Funktionen wird Kaippel auch weiterhin wahrnehmen. Der studierte Wirtschaftswissenschafter begann seine Laufbahn im Jahre 1981 bei der AUVA als Referent in der Generaldirektion. 1992 wurde Kaippel zum Leiter der Finanzabteilung und 2001 zum Direktor bestellt.

Dr. Andreas Greslehner, der neue Ärztliche Direktor, wechselt vom OP-Saal des AUVA Unfallkrankenhauses Lorenz Böhler in die Chefetage des Forschungs- und Verwaltungszentrums der AUVA. Als Oberarzt und Stellvertreter des Ärztlichen Leiters zeichnete er sich sowohl durch seine hohe unfallchirurgische Kompetenz als auch durch seine Managementqualitäten aus. Greslehner studierte Medizin an der Universität Wien und begann seine AUVA-Laufbahn 1980 als Turnusarzt im "Lorenz Böhler".

Komplementäre Verstärkung bekommt der neue Ärztliche Direktor von seiner - ebenfalls neuen - Stellvertreterin Dr. Gudrun Seiwald. Seiwald weist vor allem höchste Kompetenz im Bereich der Rehabilitation von Unfallopfern auf. Daher wird sie vor allem für die Rehabilitationszentren der AUVA zuständig sein. Seiwald studierte Medizin an der Universität Innsbruck und begann ihre Laufbahn 1999 in der AUVA als Fachärztin für Neurochirurgie im Rehabilitationszentrum Häring. 2004 wurde sie zur Vertreterin des Ärztlichen Leiters dieses Hauses bestellt.

Nicht zuletzt wurde Mag. Martina Lebersorger zur Direktorin in der Hauptstelle bestellt. Hauptaufgabengebiete der studierten Juristin, Personalistin und versierten Leiterin der Präsidialabteilung werden die Koordination des Versicherungs- und Leistungsrechts, die Rehabilitationsmaßnahmen sowie die Verwaltung der vier Rehabilitationszentren der AUVA sein.

Über die AUVA: Soziale Unfallversicherung für rund 4,5 Millionen Versicherte

Bei der AUVA sind rund 4,5 Mio. Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,3 Mio. Arbeiter, 1,5 Mio. Angestellte, 380.000 Selbständige sowie 1,3 Mio. Schüler und Studenten. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung überwiegend aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Diese zahlen 1,4 Prozent der monatlichen Bruttolohnsumme jedes Dienstnehmers (bis zur Höchstbeitragsgrundlage von 4.020,00 Euro) als Unfallversicherungsbeitrag ein.

Prävention ist die vorrangige Kernaufgabe der AUVA, weil sich damit das Schadensgeschehen ursächlich beeinflussen lässt. Prävention - also die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von Berufskrankheiten - senkt die Kosten für die Heilbehandlung, die Rehabilitation und die finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten. Die AUVA hat sich daher nie als "Verwalter" von Arbeitsunfällen betrachtet oder sich darauf beschränkt, "nur" die Haftung der Arbeitgeber im Falle von Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten zu übernehmen. Die AUVA hat es immer als ihre vorrangige Aufgabe angesehen, aktiv und offensiv Arbeitsunfälle zu verhüten: etwa durch intensive Aufklärung über Gefahren am Arbeitsplatz, Information oder Motivation der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, durch Forschung oder durch vorbeugende Betreuung von besonders bedrohten Versicherten. In die Säule Prävention wurden 2007 rund 60 Mio. Euro investiert.

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