- 29.05.2009, 09:47:24
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AUVA: Vorstand bestellt drei neue Spitzenpositionen
Wien (OTS) - Der Vorstand der Allgemeinen
Unfallversicherungsanstalt (AUVA) hat drei neue Spitzenpositionen
bestellt. Ab 1. Juni 2009 werden Mag. Gustav Kaippel als
Stellvertreter des Generaldirektors, Dr. Andreas Greslehner als
Ärztlicher Direktor und Dr. Gudrun Seiwald als Stellvertreterin des
Ärztlichen Direktors für die AUVA tätig sein.
"Ich freue mich, dass wir das operative Führungsteam der AUVA mit
derart kompetenten Persönlichkeiten besetzen konnten. Gleichzeitig
danke ich ihren Vorgängern für ihre vorbildliche Leistung und ihr
hohes Engagement für die AUVA", so AUVA Obmann KommR Renate Römer.
"Mit diesem 'Generationswechsel' ist die Fortsetzung des
Erfolgskurses der AUVA weiterhin gewährleistet". - Dr. Günther
Weingessel (Stellvertreter des Generaldirektors) Prof. Dr. Hartmut
Pelinka (Ärztlicher Direktor) und Univ.-Prof. Dr. Peter Pils
(Stellvertreter des Ärztlichen Direktors) treten ihren wohlverdienten
Ruhestand an.
Der neue Stellvertreter des Generaldirektors, Mag. Gustav Kaippel,
war zuletzt als Direktor für die Abteilungen Finanz, Informatik und
Organisation verantwortlich. Seine bisherigen Funktionen wird Kaippel
auch weiterhin wahrnehmen. Der studierte Wirtschaftswissenschafter
begann seine Laufbahn im Jahre 1981 bei der AUVA als Referent in der
Generaldirektion. 1992 wurde Kaippel zum Leiter der Finanzabteilung
und 2001 zum Direktor bestellt.
Dr. Andreas Greslehner, der neue Ärztliche Direktor, wechselt vom
OP-Saal des AUVA Unfallkrankenhauses Lorenz Böhler in die Chefetage
des Forschungs- und Verwaltungszentrums der AUVA. Als Oberarzt und
Stellvertreter des Ärztlichen Leiters zeichnete er sich sowohl durch
seine hohe unfallchirurgische Kompetenz als auch durch seine
Managementqualitäten aus. Greslehner studierte Medizin an der
Universität Wien und begann seine AUVA-Laufbahn 1980 als Turnusarzt
im "Lorenz Böhler".
Komplementäre Verstärkung bekommt der neue Ärztliche Direktor von
seiner - ebenfalls neuen - Stellvertreterin Dr. Gudrun Seiwald.
Seiwald weist vor allem höchste Kompetenz im Bereich der
Rehabilitation von Unfallopfern auf. Daher wird sie vor allem für die
Rehabilitationszentren der AUVA zuständig sein. Seiwald studierte
Medizin an der Universität Innsbruck und begann ihre Laufbahn 1999 in
der AUVA als Fachärztin für Neurochirurgie im Rehabilitationszentrum
Häring. 2004 wurde sie zur Vertreterin des Ärztlichen Leiters dieses
Hauses bestellt.
Nicht zuletzt wurde Mag. Martina Lebersorger zur Direktorin in der
Hauptstelle bestellt. Hauptaufgabengebiete der studierten Juristin,
Personalistin und versierten Leiterin der Präsidialabteilung werden
die Koordination des Versicherungs- und Leistungsrechts, die
Rehabilitationsmaßnahmen sowie die Verwaltung der vier
Rehabilitationszentren der AUVA sein.
Über die AUVA: Soziale Unfallversicherung für rund 4,5 Millionen
Versicherte
Bei der AUVA sind rund 4,5 Mio. Personen gesetzlich gegen
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,3 Mio. Arbeiter,
1,5 Mio. Angestellte, 380.000 Selbständige sowie 1,3 Mio. Schüler und
Studenten. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale
Unfallversicherung überwiegend aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber.
Diese zahlen 1,4 Prozent der monatlichen Bruttolohnsumme jedes
Dienstnehmers (bis zur Höchstbeitragsgrundlage von 4.020,00 Euro) als
Unfallversicherungsbeitrag ein.
Prävention ist die vorrangige Kernaufgabe der AUVA, weil sich
damit das Schadensgeschehen ursächlich beeinflussen lässt. Prävention
- also die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von
Berufskrankheiten - senkt die Kosten für die Heilbehandlung, die
Rehabilitation und die finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am
wirksamsten. Die AUVA hat sich daher nie als "Verwalter" von
Arbeitsunfällen betrachtet oder sich darauf beschränkt, "nur" die
Haftung der Arbeitgeber im Falle von Arbeitsunfällen oder
Berufskrankheiten zu übernehmen. Die AUVA hat es immer als ihre
vorrangige Aufgabe angesehen, aktiv und offensiv Arbeitsunfälle zu
verhüten: etwa durch intensive Aufklärung über Gefahren am
Arbeitsplatz, Information oder Motivation der Arbeitgeber und
Arbeitnehmer, durch Forschung oder durch vorbeugende Betreuung von
besonders bedrohten Versicherten. In die Säule Prävention wurden 2007
rund 60 Mio. Euro investiert.
Rückfragehinweis:
AUVA - Sicherheitsmarketing und Presse Dr. Wilfried Friedl Adalbert-Stifter-Straße 65, 1200 Wien Tel.: +43 1 33 111-530 E-Mail: [email protected] Web: www.auva.at
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