• 26.05.2009, 13:32:05
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ÖH: Zahlen der Uni Wien beweisen Unsinnigkeit der momentanen Studiengebührenregelung - Regierung muss Farce beenden

80 % der Studierenden zahlen keine Beiträge, Rest bezahlt bürokratischen Kontrollaufwand

Wien (OTS) - Die Österreichische Hochschülerinnen- und
Hochschülerschaft (ÖH) sieht sich durch die heute veröffentlichten
Zahlen zu den an der Uni Wien von den Studiengebühren befreiten
Studierenden bestätigt. Über 80 % der Studierenden an der Universität
Wien sind von den Beiträgen befreit und für viele besteht noch die
Möglichkeit, nachträglich die Befreiung zu beantragen. "Es liegt
nahe, dass ähnlich viele Studierende an anderen Universitäten befreit
sind. Es zeigt sich damit, dass wir mit unseren Prognosen wieder
einmal recht gehabt haben. Denn die Zahlen beweisen eindeutig die
Unsinnigkeit der momentanen Studiengebührenregelung. Es ist
unzumutbar, dass die verbleibenden Gebührenzahler den finanziellen
Aufwand für die Überprüfung der Anträge berappen. Das kann sich nicht
auszahlen", unterstreicht ÖH-Vorsitzender Samir Al-Mobayyed die
Argumentation der ÖH.

Al-Mobayyed: "Wir fordern die Regierung auf, diese Farce endgültig zu
beenden. SPÖ und ÖVP müssen einsehen, dass die Regelung so wie sie
jetzt lautet keinen Sinn ergibt. Da gerade sowieso das
Universitätsgesetz novelliert wird, hat hier das BMWF eine
hervorragende Möglichkeit den Gebühren ein Ende zu bereiten. Es liegt
nun in der Hand der Koalitionspartner."

Rückfragehinweis:
Österreichische Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft (ÖH)
Julia Forstner, Pressesprecherin
Tel.: 01/310-88-80/20, Mobil: 0676 888 52 212
mailto:[email protected] http://www.oeh.ac.at

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