• 25.05.2009, 15:49:05
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FORMAT: Ex-Chef Martin Huber und ÖBB rauchen die Friedenspfeife

Huber bekommt 367.200 Euro sofort ausgezahlt

Wien (OTS) - Knalleffekt im heutigen Gerichtsprozess zwischen
Ex-Boss Martin Huber und den ÖBB um dessen Boni und ausständiges
Honorar: Die Parteien einigten sich überraschend auf einen Vergleich.
Von eingeklagten 837.000 Euro soll Huber noch in den nächsten zwei
Wochen 367.200 Euro von seinem ehemaligen Arbeitgeber ausgezahlt
bekommen. Das sind 90 Prozent der offenen Honorarforderungen aus
seiner Tätigkeit als ÖBB-Konsulent, die allerdings von der Bahn nie
in Anspruch genommen wurde. Für die restliche Forderung, nämlich die
Boni, die an den Erfolg der umstrittenen Wertpapiergeschäfte CDOs
geknüpft waren, heißt es für Huber weiter Hoffen und Bangen. Eine
Auszahlung des Bonus könnte nur dann erfolgen, wenn die
Rückstellungen für die CDOs wieder aufgelöst werden, diese also wider
Erwarten werthaltig oder verkauft würden.
Von Seiten der ÖBB ist dieser Vergleich allerdings noch nicht
rechtskräftig. Sie haben sich - trotz Anwesenheit von
Aufsichtsratspräsident Horst Pöchhacker - zwei Wochen Bedenkzeit
erbeten.

Rückfragehinweis:
Format
Tel.: (01) 217 55/4138 Angelika Kramer

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