Christen laden ... "Langen Nacht der Kirchen" ... (3)

Tirol: Gedenkjahr 1809-2009 wird thematisiert

Zum zweiten Mal beteiligen sich heuer auch Pfarren und Klöster in der Diözese Innsbruck an der gesamtösterreichischen "Langen Nacht der Kirchen". Die Zahl der Veranstaltungsorte ist auf 81 gestiegen, 266 Einzelveranstaltungen sind im Programm angekündigt. Den Auftakt zur Tiroler "Langen Nacht der Kirchen" bildet um 19 Uhr im Innsbrucker Dom ein gemeinsamer Gottesdienst von katholischen, evangelischen und orthodoxen Christen. Bis 24 Uhr reicht die bunte Programmpalette dann von liturgischen Feiern und stillen Gebetsstunden über Kirchenführungen, Turmbesteigungen, Orgel-, Chor-und Jugendkonzerte bis hin zu Theater- und Filmvorführungen und kirchlichen "Modeschauen".

Auch Themen des laufenden Tiroler Gedenkjahres 1809-2009 werden thematisiert. Alt-Bischof Reinhold Stecher spricht ab 20 Uhr in der Pfarre Innsbruck-Mariahilf über "Heimat". Die Pfarre Innsbruck-St. Paulus stellt während der Kirchennacht das Thema "Menschenrecht Asyl" in den Mittelpunkt.

Auffällig gegenüber dem Vorjahr ist die Zunahme von nächtlichen Prozessionen und Wanderungen. Pfarrgemeinden des Lienzer Talbodens laden zu einer abendlich-nächtlichen Sternwallfahrt nach Lavant, einem für den christlichen Glauben geschichtsträchtigen Ort. Die Pfarre Hötting, die Militärpfarre und die Militärmusik Tirol gestalten gegen Mitternacht bei der Wallfahrtskapelle "Höttinger Bild" im Wald oberhalb von Innsbruck ein stimmungsvolles Nachtgebet.

Erstmals in der "Langen Nacht der Kirchen" steht auch die Stiftskirche Wilten für Besucher offen. Sie wurde im vergangenen Herbst nach dreijähriger Renovierung wiedereröffnet. Das Kapuzinerkloster Innsbruck macht seine sehenswerte Kartause zugänglich.

Informationen zum Programm der "Langen Nacht" in der Diözese Innsbruck unter www.langenachtderkirchen.at/innsbruck.

(forts. mgl.)
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