Kindergarten - SP-Vettermann: Stadt Wien erledigt erfolgreich ihre Hausaufgaben

Wien (SPW-K) - "Mit dem heutigen Beschluss des Wiener
Gemeinderates über den Wegfall des Essensbeitrages in den Wiener Kindergärten für finanziell schwächere Eltern wird ein erster wesentlicher Schritt in Richtung des Gratiskindergartens in Wien getan. Die Stadt erledigt diesbezüglich jedenfalls erfolgreich ihre Hausaufgaben. Wien baut die städtischen Kindergartengruppen aus und bildet aus, was die Zahl der KinderpädagogInnen betrifft", stellte Montag SP-Gemeinderat Heinz Vettermann eingangs seines Debattenbeitrages im Wiener Gemeinderat zu dieser Materie fest.

Einmal mehr wies Vettermann darauf hin, dass Wien den notwendigen Ausbau der Kindergarteneinrichtungen nie geleugnet und deshalb auch gehandelt habe und weiter handle. Die Stadt setze dafür auch heuer und in den kommenden Jahren hohe finanzielle Mittel ein. Der Gemeinderat gab sich überzeugt, dass Wien die Herausforderung des Gratiskindergartens für Kinder von 0 bis 6 Jahren erfolgreich meistern und zudem das zweijährige 1:1 Modell zum Spracherwerb Früchte tragen werde. Vettermann: "Grundsätzlich wäre es zwar besser wenn statt der einjährigen eine zweijährige Kindergartenbesuchspflicht bestünde. Aus diesem Grund hat die Stadt das 1:1-Modell in Wien mit Kindergarten und Vorschule eingeführt".

Vettermann informierte zudem, dass der Wiener Bildungsplan in Zukunft auch für Kindergärten bei den nichtstädtischen Partner-Einrichtungen gelten werde. Er unterstrich neuerlich, dass die SP-Stadtregierung den Kindergarten als Bildungseinrichtung bewerte und die Einführung des Gratiskindergartens daher - logisch betrachtet - durchaus richtig sei. "Diese österreichweit vorbildhafte Maßnahme Wiens ist - gewissermaßen als Nebeneffekt - zudem auch eine bedeutende Förderung des Mittelstandes, die für zahlreiche Eltern mit spürbaren Entlastungen verbunden ist", betonte Vettermann.

Vettermann wies die Kritik seitens der Oppositionsparteien im Zusammenhang mit den Kindergärten zurück, wobei er die Behauptung von FP-Gemeinderat Jung, in den Kindergärten gäbe es über Wunsch moslemischer Eltern kein Schweinefleisch mehr, nicht zuletzt durch die Auflistung von Menüplänen für die Kindergärten - jeweils drei Menüs, davon eines mit, eines ohne Schweinefleisch sowie ein vegetarisches - als glatte Falschbehauptung entlarvte. "Die Aussagen der FPÖ halten auch diesbezüglich einer sachlichen Überprüfung nicht stand. Sie dienen ausschließlich dazu, Ressortiments zu schüren. Das ist eine Politik, die wir Wiener SozialdemokratInnen entschieden ablehnen", schloss Vettermann. (Schluss)

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