- 25.05.2009, 12:38:02
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Karas: Energiesicherheit bleibt Schwerpunkt des Europaparlaments
Niederösterreichisches Projekt zur Energieautarkie als EU- Vorbild
Wien/Ottenschlag, 25. Mai 2009 (OTS-PD) "Die Sicherung unserer
eigenen Energieversorgung wird in den kommenden Jahren ein
bestimmendes Thema sein. Es kann nicht angehen, dass wir in
Österreich und ganz Europa von Konflikten zwischen Energielieferanten
außerhalb der EU abhängig sind", sagte heute ÖVP-Europaklubobmann
Mag. Othmar Karas beim ÖAAB-Landesfachgruppentag im
niederösterreichischen Ottenschlag. "Das Europaparlament hat Ende
2008 gemeinsam mit dem Rat ein umfassendes Energiepaket geschnürt,
mit dem wir die erneuerbaren Energien stärken und die
Energieunabhängigkeit der EU ausbauen können. Zwanzig Prozent weniger
CO2-Ausstoß, ein zwanzig Prozent höherer Anteil erneuerbarer
Energien. Die Europäische Volkspartei hat dafür gesorgt, dass wir
diese Ziele erreichen können, ohne dabei unsere Wirtschaft zu
belasten und Arbeitsplätze zu gefährden. Dieses Vorhaben umzusetzen
wird in den kommenden Jahren ein Schwerpunkt der Arbeit des
Europaparlaments sein", so Karas. ****.
Karas begrüßte erneut das Projekt der niederösterreichischen
Ingenieure zur Energieautarkie und der bewussten Förderung
erneuerbarer Energie, das er erst kürzlich in Brüssel dem EU-
Energiekommissar Andris Piebalgs persönlich vorgestellt hatte. "Mit
solchen Aktionen setzt Niederösterreich bereits heute Maßstäbe, die
ich erfolgreich in Europa einbringen kann", sagte Karas. "Maßnahmen
zu mehr Energieeffizienz bei Gebäuden und Geräten können sofort und
vergleichweise kostengünstig realisiert werden. EU-Energiekommissar
Piebalgs hat auf das Projekt der niederösterreichischen Ingenieure
äußerst positiv reagiert und eine entsprechende Unterstützung
zugesagt. Das niederösterreichische Modell kann damit zur Grundlage
eines eigenen europäischen Weißbuchs der Schaffung von
Energieautarkie werden. In enger Zusammenarbeit zwischen Österreich
und dem Europaparlament können wir viel also bewegen", betonte Karas.
"Niederösterreich ist durch die EU-Erweiterung vom Grenzland zum
Kernland geworden. Unsere Heimat hat sich zu einer Spitzenregion in
Europa entwickelt - weil wir die Chancen sehen und nutzen, anstatt in
einer Ecke zu sitzen und zu schimpfen. In der kommenden
Legislaturperiode stehen auch die Vorbereitungen für die nächste
Programmperiode der EU-Strukturfonds an. Auch hier entscheidet das
Europaparlament über jeden Cent an Förderungen und dessen Verwendung.
Ich werde darauf achten, dass für unser Land jeder Euro abgeholt
werden kann, mit dem wir neue Arbeitsplätze schaffen, unsere Regionen
fördern und unsere Wirtschaft stärken können", so Karas abschließend.
Rückfragen: Mag. Othmar Karas MEP, Tel.: +32-2-284-5627
([email protected]) oder Mag. Philipp M. Schulmeister,
EVP-ED Pressedienst, Tel.: +32-475-79 00 21
([email protected])
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