ÖAMTC-Umfrage: Drei von vier Urlaubern machen sich Sorgen um die eigene Sicherheit

Angst vor Krankheit und Unfall dominiert, beliebte Reiseländer werden als unsicher eingestuft

Wien (OTS) - Machen sich die Österreicher Gedanken über ihre Sicherheit auf Reisen? Welche Urlaubsländer stufen sie als sicher ein? Und treffen Urlauber vor der Reise Maßnahmen, um sich zu schützen? Darauf gibt eine repräsentative Befragung Antwort, die der ÖAMTC mit Integral unter rund 500 österreichischen Urlaubern zwischen 17 und 65 Jahren durchgeführt hat. "Drei von vier Urlaubern machen sich viele Gedanken über die eigene Sicherheit auf Reisen", so das Fazit von ÖAMTC-Touristikerin Silvie Bergant. "Dabei fällt auf, dass Frauen generell besorgter sind als Männer." 46 Prozent der befragten Damen zerbrechen sich vor allem über eine mögliche Erkrankung und die medizinische Versorgung im Urlaubsland den Kopf. Dem gegenüber beschäftigt das nur 39 Prozent der Männer. 28 Prozent aller Befragten fürchten außerdem den Diebstahl von Geld, Kreditkarten und Reisedokumenten.

Was die Sicherheit der Urlaubsländer angeht, schließen erstaunlicherweise zehn Prozent der Befragten das an sich beliebte Urlaubsland Türkei aus Sicherheitsgründen spontan als Reiseziel aus. "Nur ein Drittel der Befragten empfindet beliebte Reiseländer wie Italien, Kroatien, Spanien und Griechenland als sehr sicher", erklärt die ÖAMTC-Expertin. Auch die USA wird als nicht besonders sicher eingestuft. Nur 19 Prozent der Befragten sehen die Staaten als sehr sicheres Reiseland. Als am gefährlichsten werden allerdings Rumänien, Tunesien, Russland, Thailand, Ägypten und Mittel-/Südamerika eingestuft. Einsam an der Spitze der sehr sicheren Urlaubsländer liegt für 89 Prozent der Befragten Österreich. Mit einem Respektabstand folgen die nordischen Länder Norwegen, Schweden, Finnland (75 Prozent) sowie Deutschland (73 Prozent).

Nur jeder Fünfte ergreift Sicherheitsmaßnahmen vor dem Urlaub

Trotz des großen Angstpotenzials ergreift nur jeder fünfte Urlauber Sicherheitsmaßnahmen vor dem Reisenantritt. "Auch in diesem Fall zeigt sich ein erheblicher Geschlechterunterschied", so die ÖAMTC-Touristikerin. "Frauen kümmern sich im Vorfeld mehr um die Sicherheit auf Reisen. 35 Prozent legen Wert auf den Abschluss passender Versicherungen." Männer hingegen interessieren sich eher für allgemeine Länderinformationen. Ganz allgemein liegen Reiseversicherungen mit 32 Prozent an der Spitze der Sicherheitsmaßnahmen, die die befragten Urlauber ergreifen. 16 Prozent erkundigen sich allgemein über das Urlaubsziel, ebenso viele packen eine Reiseapotheke. "Die mobile Apotheke ist übrigens auch fest in Frauenhand", erklärt die ÖAMTC-Expertin. 24 Prozent der Damen fühlen sich für die Reiseapotheke zuständig, während nur acht Prozent der Männer der Meinung sind, das wäre ihre Aufgabe.

Zur Orientierung, wie man sich in verschiedenen Notfallsituationen bei einer Reise am besten verhält, hat die ÖAMTC-Touristik rechtzeitig zur Urlaubssaison den Folder "Mit Sicherheit unterwegs" aufgelegt. Der Folder wurde in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Außenministerium erstellt und enthält wertvolle Tipps sowie Telefonnummern für den Notfall. Er ist für Clubmitglieder ab Juni kostenlos an den Dienststellen des Clubs verfügbar, solange der Vorrat reicht. Darüber hinaus findet man den Folder online unter www.oeamtc.at/reise.

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