SJ Wien-Landeskonferenz: "Klassenkampf statt Kuschelkurs - Vermögenssteuern jetzt!"

Stefan Jagsch mit 98 % der Delegiertenstimmen zum neuen Vorsitzenden gewählt

Wien (SPW) - Unter dem Motto "Klassenkampf statt Kuschelkurs -Vermögenssteuern jetzt!" fand letzten Donnerstag, 21.Mai 2009 die ordentliche Landeskonferenz der Sozialistischen Jugend Wien statt. Auf der Konferenz wurde auch ein neuer Vorstand der SJ Wien gewählt, bei der der 26-jährige Ottakringer Stefan Jagsch, bisher als Landessekretär in leitender Funktion tätig, mit 98 % zum neuen Vorsitzenden gewählt wurde. Er löst damit Sandra Breiteneder ab, die vier Jahre lang die Geschicke der Organisation gelenkt hat. Zum Landessekretär wurde mit 93 % der Stimmen der 22-jährige Floridsdorfer Fabian Looman bestellt. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Irini Tzaferis (SJ Landstraße), Neva Löw (SJ Währing), Laura Schoch (SJ Neubau) und Martin Konecny (SJ Josefstadt) gewählt.****

Als Gastredner sprach Christian Oxonitsch, Stadtrat für Bildung, Jugend, Information und Sport, über die aktuellen Herausforderungen des Bildungssystems und den Gratiskindergarten für Wien. Das Referat wurde von den über 110 Delegierten rege diskutiert, ebenso wie 26 eingebrachte Anträge, die sich unter anderem mit Forderungen und Themen wie der sofortigen Einführung echter Vermögenssteuern, dem Kampf der Jugendarbeitslosigkeit, dem weiteren notwendigen Ausbau des Gewaltschutzgesetzes, Verbesserungen im Bereich der Wiener Kinder-und Jugendpsychiatrie und einer linken Perspektive zur Europäischen Union beschäftigten.

Jagsch bedankte sich bei der scheidenden Vorsitzenden: "Sandra Breiteneder hat maßgeblichen Anteil daran, dass die SJ Wien sich in den letzten Jahren deutlich vergrößert hat und innerparteilich und in der Öffentlichkeit ein noch stärkerer Faktor geworden ist. Sie hat in den letzten 4 Jahren für einen Anstieg der AktivistInnen in den Bezirksgruppen, breite inhaltliche Bildungs- und Seminararbeit und auch immer für eine scharfe und öffentliche Kritik an der SPÖ-Regierungspolitik gesorgt. Dafür kann ihr nicht genug gedankt werden, wir werden in ihrem Sinne weiter an einer starken, linken und kritischen Sozialistischen Jugend Wien arbeiten."

"Wir müssen um alle Jugendlichen kämpfen"

In ihren Reden nahmen der Vorsitzende Stefan Jagsch und der Landessekretär Fabian Looman besonders auf die Notwendigkeit der Vergrößerung der Organisation Bezug. Gerade Lehrlinge und MigrantInnen gelte es in den nächsten Jahren verstärkt zur SJ Wien zu bringen, die Bezirksgruppen müssten kontinuierlich wachsen.

Stefan Jagsch dazu abschließend: "Wir werden in den nächsten beiden Jahren alles tun, um uns zu vergrößern und immer mehr Jugendliche bei uns zu organisieren. Wir werden um jede Jugendliche, um jeden Jugendlichen kämpfen und ihnen eine klare Perspektive geben:
Die Interessen der Jugendlichen können nur in einer linken Organisation wie der SJ wirklich vertreten werden. Es ist auch eine Kampfansage an die rechten Hetzer von der FPÖ: Die Wiener Jugendlichen werden den rassistischen Scheinlösungen von HC Strache nicht auf den Leim gehen. Die SJ Wien wird alles unternehmen, den Jugendlichen klar zu machen, dass die FPÖ ihre Interessen immer verraten wird. Das bedeutet aber auch eine Verantwortung der SPÖ: Sie muss deutliche linke Antworten auf die Sorgen der Jugendlichen finden und artikulieren. Und auch das werden wir von unserer Partei - auch wenn wir damit vielleicht oft unbequem sind - stets lautstark und auch öffentlich einfordern." (Schluss)

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