- 24.05.2009, 11:47:30
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GÖD-Bundesheergewerkschaftschef Waldner begrüßt Verlängerung des Sozialpaketes
Wien (OTS) - "Bedienstete des Österreichischen Bundesheeres, die
von Reformmaßnahmen, z.B. durch Versetzungen oder Verlegung von
Standorten betroffen sind, werden auch in Zukunft finanziell nicht
schlechter gestellt. Dies garantiert die Verlängerung des
Sozialpaketes bis zum Jahr 2011, das nun mit dem Budgetbegleitgesetz
mit den Stimmen der ÖVP und SPÖ beschlossen wurde. Denn die bisher
geltende Abfederung sozialer Härtefälle lief ja nur bis 1. Juli 2009.
Dies ist ein ganz wichtiger Erfolg der Personalvertretung und der
Gewerkschaft, der mit Unterstützung der Minister Pröll und Darabos
erreicht werden konnte", erklärte heute der Vorsitzende der
GÖD-Bundesheergewerkschaft, Willi Waldner. Dieses Sozialpaket ist aus
Sicht der GÖD-Bundesheergewerkschaft ein erster wichtiger Schritt.
Mittelfristig wird man jedoch ohne weitere Regelungen nicht
auskommen. Andernfalls müssten Bundesheer-Bedienstete nach
unverschuldetem Verlust ihres Arbeitsplatzes im Zuge der Umsetzung
der Bundesheer-Reform bis zum 65. Lebensjahr im Dienst bleiben.
Heftige Kritik an FPÖ-Vertretern
Es ist jedoch völlig unverständlich, warum die FPÖ in Nationalrat
in Dritter Lesung gegen das Budgetbegleitgesetz und damit auch gegen
das Sozialpaket gestimmt hat. "Damit zeigten die FPÖ und ihr
Wehrsprecher Fichtenbauer ihr wahres Gesicht: In dem Moment, in dem
es um die soziale Absicherung der vielen Bediensteten des
Österreichischen Bundesheeres geht, stimmen diese Herrschaften
einfach dagegen. Damit ist klar: Die Interessen der Bediensteten des
Bundesheeres sind diesen Herrschaften völlig egal. So erklärte
Fichtenbauer erst vor wenigen Tagen, dass er das größte Sparpotential
beim Bundesheer im Personalaufwand sieht. Dies ist eine
Kriegserklärung an alle Bediensteten, die tagtäglich im Interesse der
Bevölkerung zu Einsätzen im In- wie auch im Ausland bereitstehen",
erklärte Waldner abschließend.
Rückfragehinweis:
Wilhelm Waldner, Vorsitzender
GÖD / Bundesheergewerkschaft
Mobil.: 0664 622 1262
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