- 23.05.2009, 21:09:26
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Innenministerin Maria Fekter: "Polarisierung zwischen extrem links und extrem rechts"
Linz (OTS) - "Eine bessere Integrationsstrategie" ist für
Innenministerin Maria Fekter das Rezept, um junge Wähler von der FPÖ
wegzuholen. Im Interview mit der Rundschau am Sonntag gesteht Fekter
ein: "Die Jugendlichen im Fortgeh-Alter machen in ihrer Freizeit
negative Erfahrungen mit Gruppierungen, die Strache im Wording stark
bedient: 'Österreichische Jugendliche werden beim Fortgehen grundlos
von einer Bande mit Migrationshintergrund zusammengeschlagen'. Oft
ist es auch die Respektlosigkeit, die gewisse Ethnien unseren Mädchen
entgegenbringen." Dieses "Gehabe in Hinblick auf unterschiedliche
Wertvorstellungen würden Jugendliche ganz besonders spüren."
"Da müssen wir bessere Antworten geben", sagt Maria Fekter zur
Rundschau am Sonntag. "Der Großteil dieser Jugendlichen sind keine
Ausländer. Das sind Österreicher mit Migrationshintergrund", so
Fekter. Einem Mädchen, das beim Fortgehen angepöbelt wird, rät sie,
"grundsätzlich vorsichtig zu sein in Hinblick auf ihre
Freizeitgestaltung und nachts nicht alleine wegzugehen." Als
politische Antwort setze sie "als Demokratin auf Dialog und nicht auf
Ausgrenzung und Verhetzung. Aggression erzeugt Gegenaggression." Im
Hinblick auf die jüngsten Nazi-Störaktionen ortet Fekter eine
"Polarisierung zwischen der extremen rechten und extremen linken
Seite". Die Provokation werde gezielt gesucht, zu erkennen etwa an
Sachbeschädigungen bei Gedenkstätten oder auf Friedhöfen.
Rückfragehinweis:
Markus Käferböck
Chef vom Dienst
0664/827 10 05
[email protected]
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