• 20.05.2009, 11:38:17
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Format: Manager sehen Schaden für Wirtschaftsstandort durch FPÖ-Wahlkampf

Claus Raidl, Mariusz Jan Demner und Georg Kraft-Kinz sprechen sich gegen H.C.Straches Wahlkampflinie aus

Wien (OTS) - Drei führende Manager stellen sich im
Wirtschaftsmagazin FORMAT gegen die Wahlkampflinie der FPÖ unter H.C.
Strache. Claus Raidl von Böhler Uddeholm: "Wir bemühen uns als
Wirtschafter seit Jahren, ein positive Image des
Wirtschaftsstandortes Österreich aufzubauen. Und dann schaden solche
Politiker dem Österreichbild und tun so, als ob wir keine
Vergangenheit hätten. Es ist fürchterlich, dass Politiker trotz
dieser historischen Belastung, die Österreich hat, kein Gefühl dafür
entwickelt haben, dass solche Aussagen politisch unerträglich sind."

Auch Werber Mariusz Jan Demner sieht den Ruf Österreichs durch den
FPÖ-Wahlkampf beschädigt: "Solche Plakate schaden massiv. Es handelt
sich ja um keine vereinzelten Ausritte, sondern um eine Methode, die
die FPÖ über Jahrzehnte immer wieder praktiziert hat. Da Österreich
im Bezug auf seine Vergangenheit und dem Umgang damit naturgemäß
unter besonderer internationaler Beobachtung steht, schadet die FPÖ -
im Glauben sich selbst zu nutzen - massiv dem Ansehen des Landes."
Demner erwartet, dass sich potentielle Touristen abgeschreckt fühlen.

Georg Kraft Kinz, Vorstand der Raiffeisenlandesbank
Niederösterreich-Wien, ärgert sich über die Wirkung der
Wahlkampflinie auf den Standort: "Österreich rückt nicht nach rechts.
Aber jene, die mit der Angst der Menschen vor dem Anderen spielen,
gefährden das Klima der Offenheit und damit den Wirtschaftsstandort
Österreich. Wer in Wortwahl und in der Form Grenzen überschreiben
schadet dem Standort, seiner Wirtschaft und damit den Menschen, die
von ihr leben." Außerdem habe die Wahlkampflinie konkrete Folgen,
meint Demner: "Solche Ansagen der Politik führen dann direkt zu
Aktionen wie in Ebensee."

Rückfragehinweis:
FORMAT
Martina Madner
Tel. 01/21755-4161
[email protected]

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