• 20.05.2009, 10:55:00
  • /
  • OTS0093 OTW0093

Wiener Stadtwerke 2008: positive Ergebnisse auch in schwierigem Umfeld

4,2 Milliarden Euro Infrastruktur-Invest kurbelt Wirtschaft an und sichert zehntausende Arbeitsplätze

Wien (OTS) - Der Wiener Stadtwerke-Konzern mit seinen
Unternehmensbereichen Wien Energie, Wiener Linien, Wiener
Lokalbahnen, Bestattung und Friedhöfe Wien sowie BMG
Beteiligungsmanagement steigerte im Geschäftsjahr 2008 seine
Umsatzerlöse um 15,4 Prozent auf rund 2,8 Milliarden Euro. Die
wichtigste Umsatzkomponente bildet mit 2,3 Milliarden Euro der
Energiebereich. Das Betriebsergebnis konnte gegenüber 2007 um rund 67
Prozent deutlich gesteigert werden, bleibt aber aufgrund des
strukturell bedingten negativen Ergebnisses bei den Wiener Linien mit
26,1 Millionen Euro noch im negativen Bereich. Das Finanzergebnis ist
zwar mit 34,3 Millionen Euro positiv, fällt aber aufgrund der
Ereignisse am Kapitalmarkt deutlich gegenüber dem Vorjahr zurück. Der
Konzernjahresüberschuss beträgt 9,6 Millionen Euro, der
Konzernbilanzgewinn stellt sich mit 42,1 Millionen Euro dar.

4,2 Milliarden Euro: Gesicherte Infrastruktur-Investitionen bis
2013

2008 investierten die Wiener Stadtwerke 748 Millionen Euro in
Sachanlagen. Dieser Wert liegt aufgrund des Investitionszyklus im
U-Bahn-Bau um 9,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. "Wichtig sei
jetzt", so Finanzvorstand Martin Krajcsir "gerade in wirtschaftlich
schwierigen Zeiten der Blick nach vorn. Die Wiener Stadtwerke werden
im Jahresdurchschnitt der kommenden fünf Jahre etwa 850 Millionen
Euro in Sachanlagen investieren. Mit diesem 4,2
Milliarden-Euro-Investitionspaket blicken die Wiener Stadtwerke
zuversichtlich in die Zukunft", betont Finanzvorstand Martin
Krajcsir. Dadurch ergebe sich auch "eine ansteigende Wachstumsquote
des Anlagevermögens, die mit dem Faktor 1,8 sehr bemerkenswert ist",
unterstreicht Krajcsir. "Mit ihrem 4,2 Milliarden Euro schweren
5-Jahres-Investitionsprogramm setzen die Wiener Stadtwerke kräftige
Impulse für die Wirtschaft", so Krajcsir. Wie wichtig diese Impulse
für die Wiener Wirtschaft sind, verdeutlichte Krajcsir durch
Beschäftigungseffekte am Arbeitsmarkt: "Allein durch den Ausbau der
U-Bahn in den kommenden fünf Jahren sichern die Wiener Stadtwerke
rund 26.000 zusätzliche Arbeitsplätze", betont der Finanzvorstand.

Wie gut die Wiener Stadtwerke finanziell aufgestellt sind, belegt
Krajcsir mit Kennzahlen: "Die Eigenkapitalquote der Wiener Stadtwerke
ist mit mehr als
40 Prozent überdurchschnittlich gut", so Krajcsir. "Unsere Prognosen
zeigen, dass die Eigenkapitalquote der Wiener Stadtwerke aufgrund der
stabilen Einnahmen- und Ergebnissituation in den kommenden fünf
Jahren auf rund 43 Prozent ansteigen wird. Damit sind die Wiener
Stadtwerke als wichtiger Partner für die Wiener Wirtschaft und als
Jobgenerator für die Menschen, auch in Krisenzeiten, ein Fels in der
Brandung", betont der Finanzvorstand der Wiener Stadtwerke.

Jede/r vierte Österreicher/in vertraut auf Wien Energie

Mit rund 2,3 Milliarden Euro Umsatz ist Wien Energie der größte
heimische Landesenergieversorger. Das Unternehmen versorgt rund eine
Million Privatkunden und etwa 230.000 gewerbliche sowie 4.500
landwirtschaftliche Anlagen in Wien, Niederösterreich und dem
Burgenland täglich mit Strom, Gas und Wärme. "In Summe sind das zwei
Millionen Menschen oder ein Viertel der österreichischen Bevölkerung,
die auf die Versorgungssicherheit von Wien Energie vertrauen",
erklärt Krajcsir.

Wien Energie baut eigene Stromproduktion aus

Wien Energie investierte im Geschäftsjahr 2007/2008 rund 285
Millionen Euro in Sachanlagen. 300 Millionen Euro werden investiert
für die Modernisierung und den Ausbau des
Kraft-Wärme-Kopplungs-Kraftwerks Simmering 1. Das Kraftwerk wird rund
800.000 Haushalte und mehr als 7.000 Businesskunden mit Strom sowie
knapp 200.000 Haushalte mit Wärme versorgen können.

Derzeit deckt Wien Energie mit Strom aus eigenen Kraftwerken,
erneuerbaren Energieträgern und bestehenden Strombezugsrechten rund
50 Prozent des Strombedarfs im Großraum Wien. Der Rest wird auf dem
internationalen Strommarkt zugekauft. "Wien Energie hat das klare
strategische Ziel, die Eigenerzeugung weiter zu erhöhen", erklärt
Finanzvorstand Krajcsir. "Die Modernisierung des Kraftwerks Simmering
1 ermöglicht Wien Energie den im Großraum Wien benötigten Strom zu
75 Prozent aus eigener Kraft zu produzieren. Damit ist Wien Energie
noch ein Stück unabhängiger geworden von Entwicklungen auf
internationalen Strombörsen, und kann zugleich dem wachsenden
Energiebedarf und dem Ausbau der Fernwärme Rechnung tragen, was
letztendlich der Versorgungssicherheit für den Großraum Wien zugute
kommt", betont Krajcsir.

Ein weiteres Highlight im Energiebereich ist die im Oktober 2008 in
Betrieb genommene neue 110-kV-Schaltanlage in Simmering. Die Anlage
ist die größte und wichtigste im Versorgungsgebiet von Wien Energie.
Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag, die zuverlässige
Stromversorgung für Wien nachhaltig sicherzustellen. Auch außerhalb
Österreichs war Wien Energie aktiv. Im September 2008 wurde der
Windpark Levél in Westungarn eröffnet. Levél ist das erste von Wien
Energie fertig gestellte Windenergie-Auslandsprojekt. Die
Investitionssumme betrug rund 30,8 Millionen, die Leistung beträgt
etwa 24 MW. Die erzeugte Strommenge entspricht dem Verbrauch von rund
20.000 Haushalten.

Energie: sichere und ökologische Versorgung

Der Wiener Stadtwerke-Finanzvorstand präsentiert auch für den
Energie-Bereich ein 5-Jahres-Investitionspaket: "Bis 2013 investieren
die Wiener Stadtwerke rund
1,8 Milliarden Euro für eine sichere und ökologische Versorgung mit
Energie", verdeutlicht Krajcsir das Investitionsvorhaben. Davon
entfallen rund 1,1 Milliarden Euro auf die Energienetze und rund 51
Millionen Euro auf den Ausbau der Fernkälte. In den Erzeugungsbereich
investiert Wien Energie rund 500 Millionen Euro in den nächsten fünf
Jahren.

Die Eckpunkte der Versorgungsstrategie von Wien Energie sind:

> ein moderner Kraftwerkspark mit höchstmöglichen Wirkungsgraden für
Strom- und Wärmeerzeugung

> der ständige Ausbau der Leitungsnetze für eine möglichst effiziente
und verlustfreie Energieübertragung

> der Ausbau von Fernwärme und Fernkälte

> die Forcierung von erneuerbaren Energiequellen im In- und Ausland

> der Ausbau von Energieberatungs- und
Energieeffizienzdienstleistungen

Finanzvorstand Krajcsir streicht die "Wiener Modell" genannte
Energieversorgungs-Strategie von Wien Energie hervor: "Die Produktion
von Strom und Wärme in hocheffizienten Gas-Kraftwerken, kombiniert
mit Wärme aus der Müllverwertung wird stark an Stellenwert gewinnen",
erklärt Krajcsir. "Damit kann klimafreundlich und zu ausgewogenen
Preisen Strom und Energie für Raumwärme und Warmwasser erzeugt
werden", verdeutlicht der Finanzvorstand der Wiener Stadtwerke.

Wiener Linien als Gastgeber des weltweit größten
Nahverkehrskongresses

Wien ist im Juni 2009 der Austragungsort des alle zwei Jahre
stattfindenden UITP -Weltkongresses, der wichtigsten Veranstaltung
für den Öffentlichen Verkehr in Österreich. Als lokale Gastgeber
richten die Wiener Linien, die ÖBB und der Verkehrsverbund Ost-Region
(VOR) von 7. bis 11. Juni 2009 in Wien den
58. internationalen UITP-Weltkongress aus. Themen sind unter anderem
Sicherheit, Verbesserung der urbanen Umwelt oder
Energiesparmaßnahmen. Erwartet werden in den Hallen der Wiener Messe
rund 3.000 Experten, 300 Aussteller und bis zu 10.000 Fachbesucher.
Die Messe Wien ist seit der Verlängerung der U2 im Mai 2008 bequem
mit der U-Bahn erreichbar.

Wiener Linien machen Wien zur Hauptstadt der Öffis

2008 waren 804 Millionen Fahrgäste mit den Wiener Linien unterwegs.
Mit mehr als 341.000 JahreskartenbesitzerInnen ist Wiens führender
Mobilitätsdienstleister weiterhin auf Erfolgskurs und verzeichnet
dabei ein Plus von 1,9 Prozent. "Wien ist in Europa die einzige
Metropole, in der mehr Menschen mit öffentlichen Verkehrsmitteln
fahren als mit dem privaten Auto. Mehr als ein Drittel aller Wege, 35
Prozent, werden mit den Wiener Linien gefahren", betont
Finanzvorstand Martin Krajcsir. Damit hat der öffentliche Verkehr den
privaten Autoverkehr mit 32 Prozent überholt.

"Das Ziel für 2020 ist 40-Prozent-Öffi-Anteil."

Die Wiener Linien wollen ihren Anteil weiter ausbauen, "damit
Fahrgäste noch schneller und komfortabler mit öffentlichen
Verkehrsmitteln durch Wien fahren können", so Krajcsir. "2020 peilen
wir einen 40-Prozent-Öffi-Anteil an", weist Krajcsir auf das Ziel der
Wiener Linien hin. Dazu wird kräftig investiert, nicht nur in moderne
Niederflurfahrzeuge, sondern auch in den Ausbau des U-Bahn-Netzes.
2008 investierten die Wiener Linien etwa 250 Millionen Euro in den
U-Bahn-Neubau.
162 Millionen Euro wurden investiert in moderne und komfortable
Niederflurfahrzeuge für den Betrieb von U-Bahn, Bus und Straßenbahn
sowie in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur von
Fahrgasinformationssystemem über Stationen und Gleisanlagen bis zu
Werkstätten.

1,4 Milliarden Euro für den U-Bahn-Neubau bis 2013
schafft 26.000 Arbeitsplätze

Für den U-Bahn-Neubau investieren die Wiener Linien rund 1,4
Milliarden Euro bis 2013. Durch diese Investitionstätigkeit "sichern
die Wiener Stadtwerke in den kommenden fünf Jahren rund 26.000
zusätzliche Arbeitsplätze", unterstreicht Krajcsir. 2010 wird man mit
der U2 bis zur Aspernstraße fahren können. Damit wird es auch einen
Anschluss an den neuen ÖBB-Bahnhof Stadlau und das Donauspital
(SMZ-Ost) geben. Auch der weitere U-Bahn-Ausbau ist gesichert. Bund
und Land haben ein 1,85 Milliarden-Euro-Paket für den weiteren
U-Bahn-Ausbau in Wien geschnürt. Insgesamt wird das Wiener
U-Bahn-Netz in der 4. Ausbaustufe bis 2019 um etwa 14 Kilometer auf
insgesamt rund 90 Kilometer verlängert. Die Realisierung erfolgt aus
heutiger Sicht in drei Etappen: Die U2-Nord wird bis zum Flugfeld
Aspern 2013 fertig gestellt. Die Eröffnung für die U1-Süd nach
Rothneusiedl ist für 2015 geplant. Die Fertigstellung einer
U2-Süd-Verlängerung in Richtung Arsenal soll bis 2019 erfolgen.

Stadion mit U2-Anschluss

Die Linie U2 wurde am 10. Mai 2008 um fünf Stationen bis zum
Ernst-Happel-Stadion im Prater verlängert. Damit stehen den
Fahrgästen der U-Bahn-Linie U2 elf Stationen auf 7,4 Kilometer
Streckenlänge zu Verfügung. Verkehrstechnisch optimal erschlossen
sind mit dieser U-Bahn-Ausbaustrecke auch wichtige infrastrukturelle
Einrichtungen wie die Wiener Messe oder der künftige Standort der
Wirtschaftsuniversität Wien.

EURO 2008 = drei Millionen Fahrgäste pro Tag

"Die Fußball-Europameisterschaft war für die Wiener Linien das
Highlight des Jahres 2008", so Wiener Stadtwerke-Finanzvorstand
Martin Krajcsir. Bei der Fußball-Europameisterschaft von 7. bis 29.
Juni 2008 kamen rund 1,2 Millionen Fußballfans aus dem In- und
Ausland nach Wien. "Die Wiener Linien sorgten auch in dieser für Wien
außergewöhnlichen Verkehrssituation für den reibungslosen
öffentlichen Verkehr. Bis zu 800.000 Fahrten mehr konnten die Wiener
Linien während der Fußball-EM verzeichnen. Damit waren an
Spitzentagen während der Fußball-EM mehr als drei Millionen Fahrgäste
mit den Wiener Linien sicher und pünktlich unterwegs", freut sich
Krajcsir.

Neuorganisation Ringlinien

Seit Oktober 2008 verkehren die Straßenbahnlinien 1 und 2 auf einer
neuen Strecke. Der Neuorganisation der Ringlinien ging eine
Initiative des Fahrgastbeirates voraus, die auf
Verbesserungspotenziale bei Wartezeiten und der Vernetzung von
Stadtteilen hinwiesen. Das Konzept beruhte auf der Idee,
Straßenbahnlinien, die bisher von einem Stadtteil ins Zentrum führten
mit den Ringlinien zu verknüpfen. Die Straßenbahnlinie 1 fährt vom
Favoritner Stefan-Fadinger-Platz über den Ring bis in die Prater
Hauptallee. Die Straßenbahnlinie 2 verbindet Ottakring mit dem
Friedrich-Engels-Platz verbinden. Damit ersetzen die beiden
Straßenbahnen die Linien N und 65, sowie den J-Wagen. Die neuen
Ringlinien verbinden viele Teile Wiens direkt mit der City und sorgen
zusätzlich für eine bessere Vernetzung. Entfallene Stehzeiten
(Stubentor und Schottenring) und eine Neuorganisation der
Ampelschaltungen entlang des Rings verkürzen die Reisezeit der
Fahrgäste maßgeblich, was wesentlich zu einer gesteigerten
Attraktivität des öffentlichen Verkehrs in Wien beiträgt. Das
Österreichische Institut für Raumplanung hat rund 700.000 zusätzliche
Fahrgäste durch diese Neuorganisation prognostiziert.

Touristenstraßenbahn "Vienna Ring Tram"

Damit das "Sightseeing auf Schienen" entlang des Rings auch nach der
Neuorganisation bequem von der Straßenbahn aus möglich ist, bieten
die Wiener Linien für Wien-BesucherInnen seit April 2009 die "Vienna
Ring Tram". Auf der ehemaligen Route der Linie 1 fährt täglich
zwischen 10 und 18 Uhr eine knallgelb gebrandete Touristen-Bim
entlang der historischen Ringstraße. Während der Fahrt erhalten
Fahrgäste via LCD-Bildschirmen mehrsprachige Informationen über
touristische Highlights entlang der Strecke, auf der man nach dem
"Hop on, hop off"-Prinzip an ausgewählten Station zu- oder aussteigen
kann.

Wiener Lokalbahnen

Die Wiener Lokalbahnen AG (WLB) ist der Betreiber der einzigen
zweigleisigen, vollständig elektrifizierten Privatbahn Osterreichs.
30.000 Menschen fahren täglich auf der rund 30 Kilometer langen
Strecke Wien - Baden. Das sind rund 11 Millionen Fahrgäste 2008. Die
Wiener Lokalbahnen betreiben auch eigene Buslinien im Großraum Baden
und sind im europaweiten Bahngüterverkehr tätig. Diese Angebote
nutzten 2008 rund drei Millionen Fahrgäste. Die Wiener Lokalbahnen
Verkehrsdienste GmbH, ein Tochterunternehmen der Wiener ¬Lokalbahnen
AG, hat im Jahr 2008 Vermögenswerte des in ¬Konkurs gegangenen
Mietwagen-unternehmens c&k über¬nommen. Das Hauptgeschäft der c&k
sind Flughafentransferfahrten in Wien und Graz.

Bestattung und Friedhöfe Wien

Ein weiteres Unternehmen im Wiener Stadtwerke-Konzern ist die 1907
gegründete Bestattung Wien. Finanzvorstand Krajcsir: "Mit einem
Marktanteil von mehr als
90 Prozent im Jahr 2008 ist die Bestattung Wien das führende
Bestattungsunternehmen Österreichs und eines der größten Europas." In
ihrer 101-jährigen Unternehmensgeschichte hat die Bestattung Wien
rund zwei Millionen Beerdigungen und weltweite Überführungen
organisiert - von Trauerfeiern im engsten Familienkreis bis hin zu
großen Staatsbegräbnissen. 2008 führte die Bestattung Wien knapp
18.000 Bestattungsdienstleistungen durch, davon
8.000 Erdbestattungen und 2.700 Feuerbestattungen. Die Friedhöfe Wien
wurden nach ihrer Eingliederung in den Wiener Stadtwerke-Konzern per
1. Jänner 2008 erstmals im Konzernabschluss berücksichtigt. Die
Friedhöfe Wien verwalten 46 Wiener Friedhöfe mit rund 525.000
Grabstellen. Wiens größter Friedhof und Europas zweitgrößter ist der
Wiener Zentralfriedhof mit etwa 2,5 Millionen Quadratmeter Fläche.

BMG Beteiligungsmangement

Die Geschäftsfelder von BMG Beteiligungsmanagement umfassen
Beteiligungen wie am Immobilienprojekt TownTown, an den
Garagierungsunternehmen STPM und Wipark sowie am
Telekommunikationsanlagen-Unternehmen Telereal. Zum Aufgabenbereich
der BMG zählt auch die Erstellung des im Jahresrhythmus erscheinenden
konzernweiten Nachhaltigkeitsberichts für die Wiener Stadtwerke.

TownTown neue Konzernzentrale ab 2010

2010 übersiedeln die Wiener Stadtwerke nach TownTown. Der neue Sitz
der Konzernmutter in dem zentral gelegenen Geschäftsviertel in
Erdberg bringt die Unternehmensbereiche auch baulich viel näher
zusammen. Gleich gegenüber befinden sich die Wiener Linien, ein Stück
weiter liegt das Betriebsgelände von Wien Energie Gasnetz, noch etwas
weiter das Kraftwerk Simmering. Die Bestattung Wien und die Friedhöfe
Wien erhalten 2011 gegenüber vom Zentralfriedhof in Simmering eine
neue Zentrale, wo auch das Bestattungsmuseum hinkommen wird. "Mit der
Standortkonzentration in Simmering und Erdberg rücken die Wiener
Stadtwerke und ihre Konzernunternehmen auch örtlich näher zusammen",
erklärte Wiener Stadtwerke-Finanzvorstand Martin Krajcsir die
anstehenden Standortwechsel.

600 neue Lehrstellen

Krajcsir betonte die Wichtigkeit der Qualifikation des eingesetzten
Personals: "Die hohe Dienstleistungsqualität der Wiener Stadtwerke
setzt bestens ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter voraus.
Daher investieren die Wiener Stadtwerke kontinuierlich in die Aus-
und Weiterbildung - in den kommenden fünf Jahren rund 30 Millionen
Euro", so der Finanzvorstand. Bei der Ausbildung setzen die Wiener
Stadtwerke bereits bei der Lehrlingsausbildung an. "Derzeit werden
etwa 400 Lehrlinge in 16 verschiedenen Berufen ausgebildet. Bis 2013
werden zusätzlich rund 600 junge Menschen eine Ausbildung bei den
Wiener Stadtwerken erhalten", prognostiziert der Wiener
Stadtwerke-Vorstand Krajcsir. Darüber hinaus werden die Wiener
Stadtwerke in den kommenden fünf Jahren etwa 4.000 Mitarbeiterinnen
bzw. Mitarbeiter aufnehmen mit dem Ziel einer Frauenquote von
mindestens 25 Prozent. "Das sind rund 1.000 neue Mitarbeiterinnen für
die Wiener Stadtwerke in den nächsten fünf Jahren", so Krajcsir.

Wien ist die lebenswerteste Stadt der Welt

"Die Wiener Stadtwerke leisten mit einer gut funktionierenden
Infrastruktur einen entscheidenden Beitrag zur Standortqualität in
Wien", betonte Wiener Stadtwerke-Vorstandsdirektor Martin Krajcsir.
"Eine gut funktionierende Infrastruktur hat ganz großen Anteil daran,
wie wohl sich die Wienerinnen und Wiener in ihrer Stadt fühlen", so
Krajcsir. Und da steht Wien weltweit am Stockerl ganz oben. Wien ist
die lebenswerteste Stadt der Welt. Das bestätigt die aktuelle Studie
(Mai 2009) des Beratungsunternehmens Mercer. "Damit Wien eine
Wohlfühlstadt bleiben kann, investieren die Wiener Stadtwerke
weiterhin in eine gut funktionierende Infrastruktur", erklärte
Krajcsir. "Bei der Lebensqualität zählt auch der Umweltgedanke. Die
Investitionen der Wiener Stadtwerke tragen zum Klimaschutz bei. Das
reicht von den geplanten Vorhaben beim U-Bahn-Neubau, wo bis 2013
rund 1,4 Milliarden Euro investiert werden, bis zum Ausbau des
Fernwärme-Netzes, wo in den nächsten fünf Jahren rund 270 Millionen
Euro investiert werden. Das strategische Ziel dabei ist, den
Fernwärme-Anteil von derzeit 34 auf einen Anteil von 50 Prozent am
Raumwärmemarkt in Wien zu steigern", so Wiener
Stadtwerke-Vorstandsdirektor Martin Krajcsir.

Rückfragehinweis:

Mag. Robert Hierhold
   Wiener Stadtwerke-Konzernkommunikation
   Telefon: (01) 531 23-73973
   [email protected]
   www.wienerstadtwerke.at
   Virtuelle Pressestelle: www.vipress.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | WSP

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel